Tippen Sie bei Ihrem mobilen Gerät auf Start, Einstellungen, Verbindungen, dann auf das Symbol „Verbindungen“.
Die Verbindungseinstellungen
Klicken Sie dann ganz oben auf „Neue Modemverbindung“. Im folgenden Bildschirm können Sie den Namen der Verbindung eingeben (frei wählbar, er dient nur für Sie als Identifikationsmerkmal). Unter „Modem auswählen“ wählen Sie „Mobilfunkverbindung (GPRS)“ aus. Nicht wundern: GPRS steht hier für alle paketvermittelten Datenverbindungen, also auch für UMTS, EDGE, HSDPA und HSUPA.
Anlegen der neuen Verbindung
Geben Sie nun nach Klicken auf „Weiter“ den Namen des Zugriffspunktes ein (APN, Access Point Name). Der Zugriffspunkt ist die Stelle, bei der Ihr mobiles Gerät die Daten anfordert und von der es die Mails, Internetseiten etc. bekommt, quasi der „Datenbutler“. Den für Ihren Netzbetreiber richtigen Zugriffpunkt entnehmen Sie bitte aus den Unterlagen, die Sie zu Ihrer SIM-Karte bekommen haben oder von der Hotline Ihres Netzbetreibers. In unserem Beispiel wird eine T-Mobile-Karte verwendet:
Die Eingabe des Zugriffpunktes
Klicken Sie auf „Weiter“. Sollte Ihr Netzbetreiber für den Zugang zum Internet die Eingabe von Zugangsdaten verlangen (auch diese erhalten Sie über die entsprechende Hotline), dann geben Sie diese im nächsten Schritt ein und schliessen Sie die Konfiguration der Internet-Verbindung durch einen Klick auf „Fertig“ ab. Sobald eine Internetverbindung von einem Windows Mobile-Programm angefordert wird (beispielsweise durch Eingabe einer Adresse in den Pocket Internet Explorer, das Abrufen von Mails etc.) wird automatisch diese Verbindung gestartet.
Es spielt keine Rolle, ob nun GPRS, UMTS oder eine der anderen Verbindungsmethoden an dem Ort verfügbar sind, an dem Sie die Internetverbindung aufbauen möchten: Der Zugriffpunkt ist immer derselbe, dAcces e technische Umsetzung übernimmt der Netzbetreiber.
Achten Sie aber darauf, dass auch eine paketbasierte Datenverbindung Kosten verursacht. Wenn Sie unterwegs ins Internet gehen wollen, dann macht es durchaus Sinn, bei Ihrem Netzbetreiber ein monatliches Inklusiv-Datenvolumen zu buchen. Das ist in der Summe oft deutlich günstiger als die Abrechnung nach Einzelverbindungen.