Einführung in Windows Home Server

So können Sie remote auf alle Daten zugreifen, sie sichern, synchronisieren, freigeben und wiedergeben

Von Mark Carpenter

Also … ich habe seit 5 Jahren einen Desktop-PC. Und einen neuen Laptop, den ich letztes Jahr gekauft habe. Vom PowerBook meiner Frau mal ganz abgesehen. Ehrlich gesagt sind uns die Dinge langsam über den Kopf gewachsen. Meine Frau und ich hatten Bild- und Musikdateien auf allen drei Computern gespeichert, und es wurde immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Und was noch wichtiger ist, alle Daten zu sichern.

Dann habe ich endlich die Lösung gefunden. Seit einigen Monaten verwende ich Windows Home Server, und jetzt ist es leichter als je zuvor, alle Computer auf dem neuesten Stand zu halten!

Was ist ein Heimserver?

Als ich meiner Frau das erste Mal davon erzählte, dass ich einen Heimserver anschaffen wollte, war ihre erste Reaktion: „Wie auf der Arbeit? Das klingt aber kompliziert.“ Ja genau, wie auf der Arbeit, aber so kompliziert ist es gar nicht. Ich bin ganz sicher kein Netzwerkadministrator, also fand ich den Gedanken, zuhause einen Server einzurichten, schon ein bisschen gewagt. Aber tatsächlich hatte ich damit kaum Probleme.

Ein Computer mit Windows Home Server ist eigentlich genau wie jeder andere Computer, nur mit sehr viel integriertem Speicherplatz. Um ihn einzurichten, musste ich einfach nur Benutzerkonten für meine Frau und für mich erstellen. Der Server erstellt automatisch Freigaben. Dabei handelt es sich im Grunde um Ordner, in denen jede Person mit Zugriff auf den Server Dateien speichern und freigeben kann.

Windows Home Server-Konsole Sie müssen kein Netzwerkadministrator sein, um Windows Home Server zu verwenden

Zwar haben heute viele neue Computer ziemlich große Festplatten; einer der wesentlichen Vorteile von Windows Home Server ist jedoch, dass es sehr leicht ist, Festplatten hinzuzufügen und zu ersetzen. Dafür müssen Sie den Server nicht einmal ausschalten. Die Möglichkeit, Daten auf mehreren Festplatten zu speichern, macht den Server außerdem zu einer wertvollen Ressource für den Schutz unserer Daten. Der gesamte auf den Festplatten verfügbare Speicherplatz wird zu einem Speicherpool zusammengefasst.

Außerdem werden die Daten dupliziert. Das bedeutet, dass von jeder Datei, die Sie speichern, zwei Exemplare vorhanden sind, die immer auf unterschiedlichen Laufwerken abgelegt werden. Auf diese Weise gehen beim Ausfall einer Festplatte keine Daten verloren.

Freigeben von Dateien leicht gemacht

Wir haben ein Kleinkind zuhause, deshalb ist der Speicherchip unserer Digitalkamera viel häufiger voll. Das Problem ist, dass manchmal ich die Bilder herunterlade und manchmal meine Frau. Das bedeutet, dass sie auf zwei oder sogar drei Computern verteilt sind.

Früher war es eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, Dateien für alle Computer in unserem Haushalt freizugeben, weil auf ihnen unterschiedliche Betriebssysteme ausgeführt wurden. Wir hatten versucht, die Dateien über freigegebene Ordner auf dem Desktop-PC im oberen Stockwerk freizugeben, aber dieser Computer ist nicht immer eingeschaltet, sodass nicht durchgehend eine Verbindung mit dem PowerBook meiner Frau bestand. Mit Windows Home Server laden wir jetzt einfach alle unsere Bilder auf den Server, und dann können wir von jedem Computer aus auf sie zugreifen. Die freigegebenen Ordner sind immer verfügbar, und das Herstellen der Verbindung ist ein Klacks.

Noch besser ist, dass es mit Windows Home Server auch ganz leicht ist, diese Dateien für andere Geräte als Computer freizugeben. Wir können unsere Xbox 360 verwenden, um Musik, Bilder und sogar Videos per Streaming vom Server direkt ins Wohnzimmer zu übertragen.

Mühelose Sicherungen

Trotz aller Horrorgeschichten über ausgefallene Festplatten und aller eindringlichen Warnungen vor verlorenen Daten, habe ich es nie auf die Reihe bekommen, meine Computer zu sichern. Ich scheine nie die Zeit dazu zu haben, und was noch schlimmer ist, ich weiß nie, was ich sichern soll oder wo. An Windows Home Server gefällt mir, dass diese Entscheidungen plötzlich ganz einfach sind. Alle meine Computer werden jede Nacht gesichert, ob ich daran denke oder nicht.

Zugriff von überall und zu jeder Zeit

Ein großartiges Feature, das ich immer nützlicher finde, ist der Remotezugriff. Mit dem Remotezugriff kann ich mich über das Internet an meinem Server anmelden. So kann ich Dateien auf den Server hochladen und von ihm herunterladen. Das ist wirklich praktisch, wenn ich im Büro an einem Dokument arbeite, das ich zuhause fertig stellen möchte. Ich kann es auf meinen Server hochladen, zuhause daran arbeiten, und wenn ich wieder im Büro bin, lade ich die aktualisierte Datei herunter. Das ist doch was, oder?

Windows Home Server-RemotezugriffsseiteAnmeldung am Heimserver über das Internet von jedem beliebigen Ort aus

Fazit

Mir persönlich reichen Freigabe- und Sicherungsfunktionen vollauf, aber tatsächlich sind sie nur die Spitze des Eisbergs. Es sind bereits einige Add-Ins für Windows Home Server verfügbar, die den vielen Funktionen noch weitere hinzufügen. Beispielsweise verwende ich ein Add-In, das den Ordner auf dem Server überwacht, in den ich Bilder kopiere, die ich freigeben möchte. Wenn ich ein neues Bild in diesem Ordner ablege, veröffentlicht das Add-In es automatisch in meinem Flickr-Konto. Großeltern finden das toll, weil sie immer die neuesten Abenteuer ihrer Enkelin sehen können!

Weitere Informationen zu Windows Home Server finden Sie auf der Windows Home Server-Website.

Informationen zum Autor

Kolumnist Mark Carpenter

Mark Carpenter ist Autor im Windows-Team bei Microsoft. Während seiner ersten sechs Jahre bei Microsoft arbeitete er an der Dokumentation für die Macintosh-Produktgruppe. Seit zwei Jahren gehört er zum Windows-Team.

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