Datenausführungsverhinderung: Häufig gestellte Fragen
Hier erhalten Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zur Datenausführungsverhinderung (Data Execution Prevention, DEP).
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Die Datenausführungsverhinderung ist ein Sicherheitsfeature, das den Computer vor Schäden durch Viren und andere Sicherheitsrisiken schützt. Hierbei werden Programme überwacht, um die sichere Verwendung des Systemspeichers durch die betreffenden Programme sicherzustellen. Wenn ein Programm versucht, Code aus dem
Speicher auf unzulässige Weise auszuführen, wird das Programm durch die Datenausführungsverhinderung geschlossen.
Die Datenausführungsverhinderung überwacht automatisch die wichtigsten Windows-Programme und -Dienste. Sie können den Schutz verbessern, indem Sie alle Programme durch die Datenausführungsverhinderung überwachen lassen. Wenn Sie den Schutz durch die Datenausführungsverhinderung
erhöhen möchten, lesen Sie die Informationen unter Ändern der Einstellungen für die Datenausführungsverhinderung.
Ja, aber nur dann, wenn die Datenausführungsverhinderung für dieses Programm aktiviert bleibt. Windows kann weiterhin Versuche zum Ausführen von Code aus geschützten Speicherbereichen erkennen und zum Verhindern von
Angriffen beitragen.
Wenn Sie die empfohlenen Sicherheitseinstellungen verwenden und das Antivirusprogramm keine Bedrohung erkannt hat, wird der Computer möglicherweise nicht angegriffen. In diesem Fall
kann das Programm mit aktivierter Datenausführungsverhinderung möglicherweise nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden. Überprüfen Sie, ob eine mit der Datenausführungsverhinderung kompatible Version des Programms oder ein Update des Softwareherausgebers verfügbar ist, bevor Sie Einstellungen für die Datenausführungsverhinderung ändern.
Besuchen Sie zunächst die Website des Softwareherausgebers, um herauszufinden, ob eine mit der Datenausführungsverhinderung kompatible Version des Programms zur Verfügung steht. Falls der Herausgeber der Software keine aktualisierte, mit der Datenausführungsverhinderung kompatible Programmversion veröffentlicht hat,
können Sie die Datenausführungsverhinderung für das geschlossene Programm deaktivieren. Das Programm kann dann verwendet werden, ist jedoch möglicherweise für Angriffe anfällig,
die sich auf andere Programme und Dateien ausbreiten könnten.
Wenn Sie die Datenausführungsverhinderung für ein Programm deaktivieren, sollten Sie häufig überprüfen, ob eine aktualisierte Version des Programms verfügbar ist.
Nachdem Sie das Programm ggf. aktualisiert haben, sollten Sie die Datenausführungsverhinderung wieder aktivieren. Informationen zum Deaktivieren der Datenausführungsverhinderung für ein Programm finden Sie unter Ändern der Einstellungen für die Datenausführungsverhinderung.
Die Programme svchost.exe und explorer.exe gehören zum Windows-Betriebssystem. Wenn diese oder andere Windows-Dienste von der Datenausführungsverhinderung geschlossen werden, könnte dieses Problem durch kleinere Programme verursacht worden sein, z. B. Erweiterungen, die von anderen Softwareherausgebern entwickelt werden und innerhalb von
Windows ausgeführt werden. Falls Sie in letzter Zeit ein Programm installiert haben und feststellen, dass Windows-basierte Programme von der Datenausführungsverhinderung geschlossen werden, wenden Sie sich an den betreffenden Softwareherausgeber, um eine
aktualisierte, mit der Datenausführungsverhinderung kompatible Version zu erhalten, oder deinstallieren Sie das betreffende Programm.
Ja. Die Datenausführungsverhinderung ist ein softwarebasiertes Feature von Windows. Manche Computerprozessoren verfügen ebenfalls über eine hardwarebasierte Datenausführungsverhinderung, die verschiedene Bezeichnungen haben kann. Diese Prozessoren verwenden Hardwaretechnologie,
um zu verhindern, dass Programme Code in geschützten Speicherbereichen ausführen. Wenn Ihr Prozessor keine hardwarebasierte Datenausführungsverhinderung unterstützt, verwendet Windows
die softwarebasierte Datenausführungsverhinderung zum Schutz des Computers.