Phishingfilter: Informationen für Administratoren und Besitzer von Websites
Die Informationen in diesem Hilfethema beziehen sich auf Windows Internet Explorer 7.
Hier erhalten Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zum Feature Phishingfilter.
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Um die Anzahl von falschen Warnungen oder fälschlicherweise blockierten Websites so gering wie möglich zu halten, blockiert der Phishingfilter nur Websites, die von den Prüfern bei Microsoft als Phishingwebsites erkannt oder von den Mitarbeitern eines Datendrittanbieters für Phishingfilter als solche bestätigt wurden. Microsoft überprüft die Liste der Phishingwebsites, die von den Datendrittanbietern gemeldet werden. Der Phishingfilter stellt auch ein webbasiertes Feedbacksystem bereit, mit dem Kunden und Websitebesitzer auf mögliche Fehler aufmerksam machen können. Diese Berichte werden überprüft und falsche Warnungen schnell korrigiert. Weitere Informationen zu den Datendrittanbietern für Microsoft-Phishingfilter finden Sie auf der Website zum Phishingfilter.
Sie können sofort eine Korrekturanforderung senden. Der Microsoft-Phishingfilter stellt ein webbasiertes Feedbacksystem für Kunden und Websitebesitzer bereit, um potenziell falsche Warnungen und Blockierungen schnellstmöglich melden zu können. Wenn Sie in Internet Explorer ein gelbes Warnsymbol auf einer Website erhalten, von der Sie glauben, dass es sich um eine seriöse Website handelt, klicken Sie auf Melden, ob dies eine Phishingwebsite ist oder nicht. Wenn Sie ein rotes Warnsymbol erhalten oder eine Website gesperrt ist, klicken Sie auf Melden, dass diese Seite keine Phishingwebsite ist. In beiden Fällen gelangen Sie zu einer Feedbackseite, auf der Sie angeben können, dass Sie der Websitebesitzer oder -verantwortliche sind. Befolgen Sie die Anweisungen, und stellen Sie die entsprechenden Informationen bereit, um die Überprüfung einer Website anzufordern.
Nachdem die Beschwerde eingegangen ist, überprüft ein Team von Prüfern die fragliche Website. Jede Beschwerde sollte über das Berichtsverfahren der Website übermittelt werden, um eine schnellstmögliche Lösung zu gewährleisten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen Sie die Wahrscheinlichkeit minimieren können, dass Ihre Website als "verdächtig" gekennzeichnet wird. Hier folgen einige bewährte Methoden, die beim Entwerfen von Websites befolgt werden sollten:
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Verwenden Sie die SSL-Zertifizierung mit einem aktuellen Serverzertifikat, das von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde, um von Benutzern vertrauliche Informationen anzufordern.
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Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite keine Schwachstellen beim siteübergreifenden Skripting (XSS) aufweist. Schützen Sie Ihre Website mit Tools zum Verhindern des siteübergreifenden Skriptings.
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Verwenden Sie den vollqualifizierten Domänennamen. Alle Domänen sollten in tatsächliche Domänennamen und nicht in numerische IP-Adressen aufgelöst werden. Das bedeutet, eine URL sollte wie "microsoft.com" und nicht wie "207.46.19.30" aussehen.
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Vermeiden Sie die Verwendung des Symbols "@" vor dem vollqualifizierten Domänennamen in der URL. Das @-Symbol wird häufig zum Erstellen betrügerischer URLs verwendet und ist daher für den Microsoft-Phishingfilter ein Anzeichen für eine verdächtige Website.
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Verschlüsseln oder Tunneln Sie die URLs nicht unnötigerweise. Wenn Sie nicht wissen, was dies bedeutet, wenden Sie es wahrscheinlich auch nicht an.
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Wenn Sie externe Inhalte oder von Drittanbietern gehostete Inhalte bereitstellen, vergewissern Sie sich, dass die Inhalte sicher sind und von einer bekannten oder vertrauenswürdigen Quelle stammen.
Ja, der Phishingfilter kann im Rahmen einer Gruppenrichtlinie vollständig gesteuert werden. Wenn Sie keine Gruppenrichtlinien verwenden, können Sie Websites über die Sicherheitszonen von Internet Explorer steuern.
Sie können den Phishingfilter so konfigurieren, dass keine Websites geprüft werden, die in der Zone für vertrauenswürdigen Sites aufgeführt sind. Standardmäßig prüft der Phishingfilter Websites, die in der Sicherheitszone aufgeführt sind; diese Prüfung kann jedoch deaktiviert werden. Gehen Sie wie folgt vor, um den Phishingfilter in der Zone für vertrauenswürdige Sites zu deaktivieren:
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Öffnen Sie Internet Explorer, indem Sie auf die Schaltfläche Start
klicken und dann auf Internet Explorer klicken.
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Klicken Sie auf die Schaltfläche Extras und dann auf Internetoptionen.
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Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
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Klicken Sie auf das Symbol Vertrauenswürdige Sites, und klicken Sie dann auf Stufe anpassen, um das Dialogfeld Sicherheitseinstellungen zu öffnen.
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Führen Sie im Dialogfeld Sicherheitseinstellungen einen Bildlauf nach unten durch, und wählen Sie dann unter Verschiedenes für Phishingfilter verwenden die Option Deaktivieren aus.
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Klicken Sie zweimal auf OK, um die Einstellungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Wenn Sie Websites zur Zone der vertrauenswürdigen Sites hinzufügen, prüft der Phishingfilter diese Websites nicht automatisch. Weitere Informationen zum Hinzufügen von Websites zur Zone der vertrauenswürdigen Sites finden Sie unter Sicherheitszonen: Hinzufügen oder Entfernen von Websites.