Erkennen von gefährlichen Dateitypen
Die Informationen in diesem Hilfethema beziehen sich auf Windows Internet Explorer 7 und Windows Internet Explorer 8.
Gefährliche Dateitypen sind solche, bei denen die Möglichkeit besteht, dass sie Viren oder Spyware enthalten, die Daten oder Programme auf Ihrem Computer beschädigen können. Als gefährlichste Dateitypen werden im Allgemeinen Programmdateien (EXE), Makros und COM-Dateien betrachtet. Die meisten Dateien mit diesen Erweiterungen enthalten keine Viren. Wenn Sie jedoch Dateien dieses Typs herunterladen oder in einer E-Mail empfangen, sollten Sie sie nur dann öffnen, wenn Sie der Quelle vertrauen oder die Datei erwartet haben.
Im Folgenden finden Sie die häufigsten Dateinamenerweiterungen, die von E-Mail-Viren und anderer schädlicher Software verwendet werden. Wenn Sie Dateien mit diesen Erweiterungen empfangen, sollten Sie sie in einem Ordner auf Ihrem Computer speichern und sofort mit einer Antivirensoftware überprüfen, bevor Sie sie öffnen.
Häufige Dateinamenerweiterungen
Die folgende Tabelle beschreibt Dateinamenerweiterungen von möglicherweise gefährlichen Dateien.
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Erweiterung
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Dateityp
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EXE
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Programm
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COM
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MS-DOS-Programm
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PIF
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Verknüpfung zu MS-DOS-Programm
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BAT
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Batchdatei
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SCR
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Bildschirmschonerdatei
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Hinweise
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Einige Viren verwenden Dateien mit zwei Erweiterungen, um gefährliche Dateien als sichere Dateien zu tarnen. Beispiele dafür sind Dokument.txt.exe oder Fotos.jpg.exe. Die Erweiterung, die am weitesten rechts steht, ist diejenige, die Windows zu öffnen versucht. Es kommt sehr selten vor, dass eine seriöse Datei über zwei Erweiterungen verfügt. Sie sollten es also vermeiden, Dateien dieser Art herunterzuladen oder zu öffnen.
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Es gibt Dateien, bei denen das Herunterladen sicherer ist als bei Programm- oder Makrodateien, z. B. Textdateien (TXT) oder Bilddateien (JPG, GIF, PNG). Sie sollten jedoch trotzdem auf unbekannte Quellen achten, da auch diese Dateien über speziell entwickelte Formate verfügen können, die Sicherheitslücken von Computersystemen ausnutzen.