Es ist wichtig, beim Arbeiten mit dem Computer immer eine Antispywaresoftware auszuführen. Spyware und andere möglicherweise unerwünschte Software kann kann sich jederzeit, wenn Sie eine Verbindung mit dem Internet herstellen, selbst auf dem Computer installieren. Diese Art von Software kann den Computer auch infizieren, wenn Sie Programme von einer CD, DVD oder anderen Wechselmedien installieren. Möglicherweise unerwünschte oder bösartige Software kann zudem so programmiert sein, dass sie zu unerwarteten Zeiten und nicht nur zum Zeitpunkt der Installation ausgeführt wird.

Windows Defender bietet drei Möglichkeiten, um Spyware und andere möglicherweise unerwünschte Software davon abzuhalten, den Computer zu infizieren:

  • Echtzeitschutz.‍‍ Windows Defender gibt eine Warnung aus, wenn Spyware oder möglicherweise unerwünschte Software auf dem Computer installiert oder ausgeführt wird. Sie erhalten ebenfalls eine Warnung, wenn Programme versuchen, wichtige Windows-Einstellungen zu ändern.

  • SpyNet-Community. In der Microsoft SpyNet-Onlinecommunity können Sie sehen, wie andere Personen auf Software reagieren, deren Risiko noch nicht eingestuft wurde. Wenn Sie sehen, ob andere Mitglieder der Community eine Software zulassen, kann dies eine Entscheidungshilfe für Sie dafür sein, ob Sie die Software ebenfalls auf Ihrem Computer zulassen sollen. Wenn Sie an der Community teilnehmen und selbst Community-Bewertungen abgeben, können Sie Ihrerseits anderen Personen helfen, sich für oder gegen eine Software zu entscheiden.

  • Überprüfungsoptionen. Mithilfe von Windows Defender können Sie überprüfen, ob auf dem Computer Spyware und andere möglicherweise unerwünschte Software installiert ist. Sie können diese Überprüfungen in regelmäßigen Intervallen planen und automatisch jede bösartige Software entfernen lassen, die bei einer Überprüfung erkannt wird.

Wenn Sie Windows Defender verwenden, sollten Sie stets über aktuelle Definitionen verfügen. Definitionen sind Dateien, die als eine ständig wachsende Enzyklopädie potenzieller Softwarebedrohungen verstanden werden können. Windows Defender bestimmt anhand von Definitionen, ob es sich bei einer erkannten Software um Spyware oder andere möglicherweise unerwünschte Software handelt, und warnt Sie dann vor potenziellen Risiken. Damit Ihre Definitionen immer dem aktuellen Stand entsprechen, arbeitet Windows Defender mit Windows Update zusammen, sodass neue Definitionen sofort bei ihrer Freigabe automatisch installiert werden. Sie können Windows Defender auch so einrichten, dass vor einer Überprüfung des Computers online nach aktualisierten Definitionen gesucht wird.