Datenschutzbestimmungen für Windows Vista lesen.


Windows Vista – Wichtige Hinweise zum Datenschutz

Diese Hinweise enthalten Auszüge aus den vollständigen Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista und erläutern auf allgemeiner Ebene einige der Verfahren zur Datenerfassung und -verwendung von Windows Vista und allen Service Packs von Windows Vista. Diese Veröffentlichung konzentriert sich auf die Funktionen, die mit dem Internet kommunizieren, und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie gilt nicht für andere Microsoft-Websites (online oder offline), -Produkte oder -Dienste.

Weitere Informationen zu den Verfahren zur Datenerfassung und -verwendung von Windows Server 2008.

Persönliche Daten

  • Bei bestimmten Windows Vista-Funktionen werden Sie um Ihre Zustimmung zur Erfassung und Verwendung persönlicher Daten gebeten. Zusätzliche Informationen zu diesen Funktionen und darüber, wie Ihre persönlichen Daten verwendet werden, finden Sie in der vollständigen Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista.

  • Einige Windows Vista-Funktionen ermöglichen Ihnen, mit Ihrer Zustimmung, persönliche Informationen über das Internet freizugeben.

  • Wenn Sie die Software registrieren, werden Sie um die Angabe bestimmter persönlicher Daten gebeten.

  • Zusätzliche Details

Ihre Wahlmöglichkeiten

  • Bei Funktionen von Windows Vista, die persönliche Daten über das Internet übertragen, können Sie selbst bestimmen, ob Sie diese Funktionen verwenden oder deaktivieren möchten.

  • Verschiedene weitere Steuerelemente sind für Funktionen verfügbar, die andere Arten von Informationen über das Internet übertragen.

  • Einige Funktionen, die keine persönlichen Daten erfassen, sind standardmäßig aktiviert, um die Interaktion von Windows Vista mit dem Internet zu verbessern. Sie können diese Funktionen deaktivieren.

  • Zusätzliche Details

Verwendung der Informationen

  • Wir verwenden die erfassten Informationen, um die gewünschten Funktionen zu ermöglichen und die angeforderten Dienste bereitstellen zu können. Außerdem verwenden wir die Informationen, um unsere Produkte und Dienste zu verbessern. Wenn Sie sich registrieren, erbitten wir anhand Ihrer persönlichen Daten (mit Ihrer Zustimmung) Feedback zu dem verwendeten Produkt oder Dienst, stellen kritische Updates und Benachrichtigungen für die Software bereit, senden Ihnen Benachrichtigungen zu Veranstaltungen zu oder informieren Sie über neue Produktversionen.

  • Zur Bereitstellung unserer Dienste geben wir gelegentlich Informationen an andere Firmen weiter, die in unserem Auftrag arbeiten. Diese Firmen sind verpflichtet, die Informationen vertraulich zu behandeln und zu keinem anderen Zweck zu nutzen.

  • Zusätzliche Details

Wichtige Informationen

  • Die Aktivierung von Windows Vista ist erforderlich, um Softwarepiraterie zu verringern und sicherzustellen, dass unsere Kunden die Softwarequalität erhalten, die sie erwarten. Bei der Aktivierung werden keine persönlichen Daten erfasst.

  • Die vollständigen Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista enthalten Links zu ergänzenden Informationen über spezielle Windows Vista-Funktionen.

  • Ein leicht druckbare Version der vollständigen Datenschutzbestimmungen für Windows Vista mit ergänzenden Informationen können Sie hier herunterladen.

  • Weitere Informationen darüber, wie Sie Ihren PC, Ihre persönlichen Daten und Ihre Familie bei der Onlinearbeit schützen können, finden Sie in unseren Ressourcen zur Onlinesicherheit.

So erreichen Sie uns

Weitere Informationen über unsere Datenschutzbestimmungen finden Sie in den vollständigen Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista. Oder schreiben Sie uns über unser Webformular.

Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista

Diese Bestimmungen gelten für Windows Vista und alle Service Packs von Windows Vista. Weitere Informationen zu früheren Versionen von Windows Vista, zu bestimmten im Betriebssystem enthaltene Softwareprogrammen oder zu verwandten Diensten finden Sie rechts unter "Datenschutzbestimmungen für zusätzliche Funktionen und Dienste".

Weitere Informationen zu bestimmten Features finden Sie rechts unter "Ergänzende Datenschutzinformationen für Windows Vista-Funktionen".

Anzeigen der wichtigsten Punkte der Datenschutzbestimmungen

Microsoft unternimmt große Anstrengungen, Ihre persönlichen Daten zu schützen und gleichzeitig Software mit der gewünschten Leistung und Bequemlichkeit für Ihre persönliche Computerumgebung bereitzustellen. Bitte lesen Sie die Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista unten sowie alle rechts aufgeführten ergänzenden Informationen mit zusätzlichen Details über viele der Verfahren zur Datenerfassung und -verwendung durch Windows Vista und Microsoft-Dienste, die Sie möglicherweise verwenden.

Diese Veröffentlichung konzentriert sich auf die Funktionen, die mit dem Internet kommunizieren, und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie gilt nicht für andere Microsoft-Websites, -Dienste und -Produkte.

Erfassung und Verwendung persönlicher Informationen

Die erfassten persönlichen Informationen werden von Microsoft sowie deren Partnern und Tochtergesellschaften zur Bereitstellung der Dienste oder zur Durchführung der Transaktionen verwendet, die Sie angefordert oder in Auftrag gegeben haben. Wenn Sie uns zu einem von Ihnen verwendeten Produkt oder Dienst Ihr Feedback senden, können die Daten auch dazu genutzt werden, weitere Informationen von Ihnen zu erfragen. Zudem können die Informationen für wichtige Benachrichtigungen zur Software, zur Verbesserung des Produkts oder des Dienstes (z. B. Fehler- und Umfrageformular-Anfragen) sowie zur Ankündigung von Veranstaltungen oder neuen Produktveröffentlichungen verwendet werden.

Mit Ausnahme der in diesen Datenschutzbestimmungen erläuterten Fälle werden persönliche Informationen, die Sie bereitstellen, nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergeleitet. Microsoft beauftragt von Zeit zu Zeit andere Unternehmen mit bestimmten Diensten, wie beispielsweise dem Verpacken, dem Versand und der Zustellung von Bestellungen oder Postwerbesendungen, der Beantwortung von Kundenfragen zu Produkten oder Diensten, der Verarbeitung von Anmeldungen zu Veranstaltungen oder der Durchführung statistischer Analysen unserer Dienste. Diese Unternehmen erhalten von uns ausschließlich diejenigen Informationen, die sie für die Erbringung der betreffenden Dienstleistung benötigen, und es ist ihnen strikt untersagt, diese Informationen zu anderen Zwecken zu verwenden.

Microsoft kann persönliche Informationen über Sie weitergeben, wenn dies gesetzlich notwendig ist oder die begründete Annahme besteht, dass solche Schritte ergriffen werden müssen. Mögliche Bedingungen dafür wären: (a) Einhalten der geltenden gesetzlichen oder rechtlichen Bestimmungen durch Microsoft, (b) Schutz und Verteidigung der Rechte von Microsoft (einschließlich der Durchsetzung von Vereinbarungen), (c) Schutz der persönlichen Sicherheit der Mitarbeiter und Vertreter von Microsoft, der Benutzer von Microsoft-Software oder -Diensten oder Schutz der Öffentlichkeit.

Die von Microsoft-Software, -Websites und -Diensten erfasst en persönlichen Daten können in den USA sowie in jedem anderen Land gespeichert und verarbeitet werden, in dem Microsoft, verbundene Unternehmen, Tochtergesellschaften oder Vertreter von Microsoft Niederlassungen unterhalten. Mit der Nutzung von Microsoft-Software, -Websites und -Diensten erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten auch in ein anderes Land übertragen werden dürfen. Microsoft richtet sich in Bezug auf die Erfassung, Verwendung und Speicherung von Daten aus der Europäischen Union nach den Bestimmungen des amerikanischen Handelsministeriums (Safe Harbor).

Erfassung und Verwendung von Informationen über Ihren Computer

Internetfähige Features senden Informationen über Ihren Computer ("Standardcomputerinformationen") an besuchte Websites und verwendete Webdienste. Diese Informationen enthalten normalerweise keine persönliche Daten. Standardcomputerinformationen umfassen typischerweise Informationen wie IP-Adresse, Betriebssystemversion, Browserversion, Hardware-ID, die Hersteller, Name und Version des Geräts angibt, sowie Ihre Regions- und Spracheinstellungen. Wenn eine Funktion, eine Software oder ein Dienst Informationen an Microsoft sendet, werden gleichzeitig Standardcomputerinformationen gesendet. Die Datenschutzdetails für alle hier aufgeführten Windows-Features und Microsoft-Software oder -Dienste geben an, welche zusätzlichen Informationen erfasst und wie sie verwendet werden.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Bei Funktionen von Windows Vista, die persönliche Daten über das Internet übertragen, können Sie selbst bestimmen, ob Sie diese Funktionen verwenden oder deaktivieren möchten. Sie können außerdem bestimmen, welche persönlichen Daten Sie bereitstellen. Verschiedene weitere Steuerelemente sind für Funktionen verfügbar, die andere Arten von Informationen über das Internet übertragen. Einige Funktionen, die keine persönlichen Daten erfassen, sind standardmäßig aktiviert, um die Interaktion von Windows Vista mit dem Internet zu verbessern. Sie können diese Funktionen deaktivieren. Details dazu, wie einzelne Features und verwandte Produkte oder Dienste Information erfassen und verwenden und welche Wahlmöglichkeiten vorhanden sind, erhalten Sie, indem Sie in der Liste rechts auf den entsprechenden Link klicken.

Sicherheit Ihrer Informationen

Microsoft tritt für den Schutz der Sicherheit Ihrer Daten ein. Wir verwenden eine Reihe von Sicherheitstechnologien und -verfahren, um den Zugriff, die Verwendung und die Freigabe Ihrer Informationen durch Unbefugte zu verhindern. Zum Beispiel werden Ihre Daten auf Computersystemen an streng kontrollierten Standorten gespeichert, für die nur wenige Personen Zugriffsberechtigungen besitzen. Wenn wir streng vertrauliche Daten (wie Kreditkartennummern oder Kennwörter) über das Internet übertragen, schützen wir diese durch Verschlüsselung, z. B. durch das SSL-Protokoll (Secure Socket Layer).

Änderungen an diesen Datenschutzbestimmungen

Diese Datenschutzbestimmungen werden von Zeit zu Zeit aktualisiert, um Änderungen an unseren Produkten und Diensten sowie Kundenfeedback Rechnung zu tragen. Wenn wir Änderungen an diesen Bestimmungen veröffentlichen, wird das Datum der letzten Aktualisierung am Anfang dieser Seite geändert. Bei grundlegenden Änderungen an diesen Bestimmungen oder an der Art, wie Microsoft Ihre persönlichen Daten verwendet, werden wir Sie darüber informieren, entweder indem wir vor der Implementierung der Änderungen einen entsprechenden Hinweis an öffentlich zugänglicher, gut sichtbarer Stelle veröffentlichen oder indem wir Ihnen eine entsprechende Benachrichtigung senden. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen diese diesen Datenschutzbestimmungen. Damit bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand, was den Schutz Ihrer Daten durch Microsoft angeht.

Weitere Informationen

Microsoft legt großen Wert auf Kommentare Ihrerseits bezüglich dieser Datenschutzbestimmungen. Wenn Sie Fragen zu diesen Datenschutzbestimmungen haben oder wenn Sie glauben, dass dagegen verstoßen wurde, kontaktieren Sie uns über unser Webformular.

Microsoft Privacy
Microsoft Corporation
One Microsoft Way
Redmond, Washington 98052

Windows Vista - Ergänzung zu den Datenschutzbestimmungen

Beachten Sie, dass es sich bei dieser Seite um eine Ergänzung zu den Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista handelt. Um die für eine spezielle Funktion oder Seite oder einen bestimmten Dienst eingesetzten Verfahren der Erfassung und Verwendung von Daten zu verstehen, sollten Sie die Datenschutzbestimmungen zu Windows Vista und alle relevanten Ergänzungen lesen.

Aktivierung

Aufgabe und Funktion des Features

Die Produktaktivierung soll das Fälschen von Software verhindern und dadurch sicherstellen, dass Microsoft-Kunden die Softwarequalität erhalten, die sie erwarten. Nach der Aktivierung der Software ist dem Computer (der Hardware), auf dem die Software installiert ist, ein bestimmter Product Key zugeordnet. Diese Zuordnung verhindert, dass der Product Key zum Aktivieren ein und derselben Softwarekopie als Fälschung auf mehreren Computern verwendet wird. Bestimmte Änderungen von Computerkomponenten oder Software machen unter Umständen ein erneutes Aktivieren der Software erforderlich.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Während der Aktivierung dieser Software werden Product Key-Informationen, zusammen mit einem Hardwarehash (einem über die Hardwarekonfiguration des PCs generierten, nicht eindeutigen Zahlencode), an Microsoft gesendet. Der Hardwarehash enthält keinerlei persönliche Informationen oder Angaben über installierte Software. Er kann nicht dazu verwendet werden, Marke oder Modell des Computers zu ermitteln oder zusätzliche Informationen über den Computer zu bestimmen. Neben den Standardcomputerinformationen werden einige zusätzliche Spracheinstellungen erfasst.

Verwendung der Informationen

Die Informationen werden von Microsoft dazu verwendet sicherzustellen, dass Sie über eine lizenzierte Kopie der Software verfügen. Anschließend werden sie zur statistischen Analyse gesammelt. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Die Aktivierung ist obligatorisch und muss innerhalb eines vorgegebenen Kulanzzeitraums erfolgen. Wenn Sie sich entscheiden, die Software nicht zu aktivieren, können Sie sie nach Ablauf eines Kulanzzeitraums nicht mehr verwenden. Wenn es sich bei der Software nicht um eine ordnungsgemäß lizenzierte Kopie handelt, können Sie sie nicht aktivieren.

Überwachung

Aufgabe und Funktion des Features

Mithilfe der Überwachung können Administratoren Windows so konfigurieren, dass die Systemaktivitäten in einem Sicherheitsprotokoll erfasst werden, auf das über die Ereignisanzeige und andere Programme zugegriffen werden kann. Anhand dieses Protokolls ist ein Administrator in der Lage, nicht berechtigte Zugriffe auf den Computer oder darauf befindliche Ressourcen zu erkennen und Probleme zu beheben.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Administratoren können bestimmen, welche Informationen erfasst, wie lange sie gespeichert und ob sie an Dritte weitergeleitet werden. Die Informationen können persönliche Daten enthalten, z. B. Benutzernamen oder Namen von Dateien. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Administrator.

Verwendung der Informationen

Administratoren können auch festlegen, wie die Informationen aus der Überwachung verwendet werden. Normalerweise wird das Sicherheitsprotokoll von Prüfern und Administratoren verwendet, um die Computeraktivität zu überwachen oder nicht berechtigte Zugriffe auf den Computer oder Ressourcen des Computers zu ermitteln.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Administratoren legen fest, ob dieses Feature aktiviert ist und wie die Benutzer benachrichtigt werden. D as Sicherheitsprotokoll kann nur mit Genehmigung eines Administrators von anderen Benutzern eingesehen werden.

BitLocker™-Laufwerkverschlüsselung

Aufgabe und Funktion des Features

Die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung (BitLocker) ist auf Computern mit Windows Vista™ Enterprise Edition und Windows Vista™ Ultimate Edition aktiviert. BitLocker schützt Ihre Daten bei Verlust oder Diebstahl des Computers, indem es Offlinesoftwareangriffe verhindert. Durch die Aktivierung von BitLocker wird die Festplatte, auf der Windows installiert ist, einschließlich aller auf diesem Datenträger gespeicherten Informationen, verschlüsselt.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn BitLocker aktiviert ist, werden die Daten mithilfe von im Speicher enthaltenen kryptografischen Schlüsseln während des Lesens und Schreibens auf die geschützte Festplatte verschlüsselt und entschlüsselt. Beim BitLocker-Setup können Sie wählen, ob ein Wiederherstellungskennwort gedruckt oder auf ein USB-Flashlaufwerk bzw. in ein Netzwerkverzeichnis gespeichert wird. In einer Unternehmensumgebung können Administratoren festlegen, dass die Wiederherstellungsinformationen automatisch auf einem Active Directory-Domänendiensteserver gespeichert werden. BitLocker ordnet jeder geschützten Festplatte einen oder mehrere globale eindeutige Bezeichner (Global Unique Identifiers, GUIDs) zur Verwaltung der einzelnen Datenträger zu. Diese GUIDs werden beim Deaktivieren von BitLocker entfernt.

Wenn Ihr Computer mit der TPM 1.2-Sicherheitshardware (Trusted Platform Module) ausgerüstet ist, verwendet BitLocker das TPM zum Bereitstellen von hardwaregestütztem Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie weiter unten unter TPM-Dienste (Trusted Platform Module). Auf Computern, die mit TPM ausgerüstet sind, können Sie auch eine PIN (Personal Identification Number) einrichten, um eine zusätzliche Schutzebene für die verschlüsselten Daten hinzuzufügen. BitLocker speichert diese TPM-basierte PIN in durch Hashing verschlüsselter Form auf der Festplatte.

Verwendung der Informationen

Kryptografische Schlüssel und GUIDs werden zur Unterstützung der BitLocker-Vorgänge im Arbeitsspeicher des Computers abgelegt. Mithilfe der BitLocker-Wiederherstellungsinformationen können Sie im Falle von Hardwarefehlern und anderen Problemen auf die geschützten Daten zugreifen. Anhand dieser Wiederherstellungsinformationen kann BitLocker zwischen autorisierten und nicht autorisierten Benutzern unterscheiden. Die von BitLocker erfassten Informationen werden nicht an Microsoft gesendet.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

BitLocker ist standardmäßig nicht aktiviert. Ein Administrator kann BitLocker jederzeit über BitLocker-Laufwerkverschlüsselung in der Systemsteuerung aktivieren oder deaktivieren.

Crypto-API-Diagnose

Aufgabe und Funktion des Features

Das Feature Crypto-API-Diagnose protokolliert Ereignisse im Zusammenhang mit der Verwendung von Zertifikaten durch Anwendungen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Es werden Informationen über die von Ihnen, vom Betriebssystem und von den auf dem Computer installierten Anwendungen verwendeten Zertifikate erfasst. Wenn dieses Feature aktiviert ist, werden diese Informationen in einem Ereignisprotokoll erfasst und können mit der Ereignisanzeige angezeigt werden.

Verwendung der Informationen

Administratoren können anhand dieser Informationen Probleme im Zusammenhang mit der Vertrauensstellung von Zertifikaten identifizieren und beheben. Administratoren können diese Informationen z. B. auch in eine Datei exportieren, um sie an technische Experten wie Microsoft Premier Support zur Analyse zu senden. Es werden keine Informationen automatisch an Microsoft übermittelt.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Die Cryp to-API-Diagnose ist standardmäßig deaktiviert und kann nur von einem Administrator aktiviert oder deaktiviert werden. Sofern keine Probleme mit Zertifikaten auftreten, ist es möglicherweise sinnvoll, dieses Feature nicht zu aktivieren, weil es die Leistung des Computers beeinträchtigen kann. Administratoren können die Crypto-API-Diagnose so konfigurieren, dass verschiedene Teile des Prozesses zur Überprüfung der Zertifikatsvertrauensstellung protokolliert werden. Auf diese Weise können sie den Umfang der erfassten Informationen bestimmen.

Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP)

Aufgabe und Funktion des Features

Wenn Sie teilnehmen, werden grundlegende Informationen über Ihren Computer und die Verwendung von Windows Vista in CEIP-Berichten erfasst. Einige eingeschränkte Informationen über die Software, die Sie unter Windows Vista ausführen, können ebenfalls erfasst werden, um die Interaktion unserer Produkte mit dieser Software zu verbessern. Diese Berichte werden an Microsoft gesendet und dort verwendet, um die von unseren Kunden am meisten verwendeten Funktionen zu verbessern und Lösungen für häufige Probleme zu entwickeln.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

CEIP-Berichte enthalten üblicherweise Informationen über folgende Punkte:

  • Konfiguration, beispielsweise, Anzahl der Prozessoren Ihres Computers, Anzahl der in Betrieb befindlichen Netzwerkverbindungen, Bildschirmauflösung für Anzeigegeräte und eingesetzte Version von Windows. Berichte können auch Konfigurationsinformationen enthalten, wie beispielsweise die Signalstärke zwischen Ihrem Computer und einem drahtlosen oder Bluetooth-fähigen Gerät, und Informationen darüber, ob bestimmte Features wie USB-Hochgeschwindigkeitsverbindungen aktiviert sind.

  • Leistung und Zuverlässigkeit, z. B., wie schnell ein Programm reagiert, wenn Sie auf eine Schaltfläche klicken, wie viele Probleme mit einem Programm oder einem Gerät auftreten und wie schnell Daten über eine Netzwerkverbindung gesendet oder empfangen werden.

  • Programmverwendung, z. B., welche Funktionen Sie am häufigsten verwenden, wie oft Sie Windows-Hilfe und Support aufrufen und wie viele Ordner Sie typischerweise auf Ihrem Desktop erstellen.

CEIP-Berichte enthalten außerdem Informationen über Ereignisse (Ereignisprotokolldaten) auf Ihrem Computer, die bis zu sieben Tage vor Ihrer Entscheidung, am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilzunehmen, stattgefunden haben. Da die meisten Benutzer sich innerhalb von sieben Tagen nach dem Einrichten von Windows für die Teilnahme am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit entscheiden, verwendet Microsoft diese Informationen zum Analysieren und Verbessern der Windows Vista-Installationsumgebung.

Diese Informationen werden an Microsoft gesendet, wenn Sie eine Verbindung zum Internet herstellen. CEIP-Berichte enthalten keine persönlichen Informationen, wie Name, Adresse oder Telefonnummer; einige Berichte können aber versehentlich individuelle Bezeichner enthalten, wie beispielsweise die Seriennummer eines an Ihren Computer angeschlossenen Geräts. Mithilfe von Filtern versucht Microsoft, sämtliche möglicherweise enthaltenen individuellen Bezeichner aus den CEIP-Berichten zu entfernen. Sollten trotzdem individuelle Bezeichner an Microsoft übermittelt werden, werden diese nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

CEIP generiert außerdem eine GUID (Globally Unique Identifier), die auf Ihrem Computer gespeichert und mit den CEIP-Berichten gesendet wird, um den Computer eindeutig zu identifizieren. Die GUID ist eine nach dem Zufallsprinzip generierte Zahl und enthält keine persönlichen Informationen.

Verwendung der Informationen

Microsoft verwendet die CEIP-Inform ationen zum Verbessern der Software. Wir erkennen anhand der GUID, wie weit verbreitet das bei uns eingehende Feedback ist und welche Prioritäten gelten. Mithilfe der GUID kann Microsoft beispielsweise erkennen, ob ein Problem einhundert Mal bei demselben Kunden oder bei einhundert verschiedenen Kunden auftritt. Die in CEIP-Berichten erfassten Informationen werden von Microsoft nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Die IP-Adresse, über die Sie auf das Internet zugreifen, wird zwar mit jedem CEIP-Bericht an Microsoft gesendet, von Microsoft aber nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Dieses Feature ist standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie sich zur Teilnahme entschließen, werden die oben beschriebenen Informationen für alle Benutzer des Computers vom Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit erfasst. Administratoren können die Teilnahme am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit über Problemberichte und Lösungen in der Systemsteuerung für alle Benutzer beenden. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf System und Wartung, klicken Sie auf Problemberichte und Lösungen, und klicken Sie dann auf der linken Fensterseite unter Siehe auch auf Einstellungen für das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.

Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQ) zum Microsoft-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit online auf der Microsoft-Website.

Geräte-Manager

Aufgabe und Funktion des Features

Der Geräte-Manager unterstützt Sie bei der Installation der neuesten Treiber für installierte Hardwaregeräte. Mit dem Treibersoftwareupdate-Assistenten können Sie Gerätetreiber für Hardware, die auf Ihrem Computer installiert ist, aktualisieren, Hardwareeinstellungen ändern sowie Geräte- und Treiberprobleme beheben.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Zum Ermitteln, welche Updates für Ihre Hardware vorliegen, werden Konfigurationsinformationen von Ihrem Computer erfasst und an Microsoft gesendet. Der Geräte-Manager und der Treibersoftwareupdate-Assistent verwenden Windows Update zum Erfassen dieser Informationen. Weitere Einzelheiten dazu, welche Informationen von Windows Update erfasst und wie diese verwendet werden, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zu Windows Update online auf der Microsoft-Website.

Verwendung der Informationen

Die erfassten Informationen werden verwendet, um zu ermitteln, welche Updates für Ihre Computerhardware und die installierten Geräte vorliegen. Die über Ihre Computerkonfiguration erfassten Informationen werden von Microsoft nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Der Geräte-Manager ist standardmäßig aktiviert, und kann nicht deaktiviert werden. Das Senden von Konfigurationsinformationen an Microsoft und das Herunterladen von aktualisierten Treibern erfolgt jedoch nur dann, wenn Sie den Treibersoftwareupdate-Assistenten öffnen und Ihre Treibersoftware aktualisieren. Weitere Informationen darüber, wie Sie den Geräte-Manager öffnen oder den Treibersoftwareupdate-Assistenten verwenden, finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

DFÜ-Netzwerk

Aufgabe und Funktion des Features

DFÜ-Netzwerke ermöglichen den Zugang zum Internet über ein DFÜ-Modem und Breitbandtechnologie, z. B. Kabelmodem und DSL und die Verbindung mit privaten Netzwerken mittels einer VPN-Verbindung (Virtual Private Network) und RAS (Remote Access Se rvice). RAS ist eine Komponente, die einen Clientcomputer (typischerweise Ihren Computer) über Standardprotokolle mit einem Hostcomputer, dem so genannten RAS-Server, verbindet. VPN-Technologien ermöglichen Benutzern die Verbindung mit einem privaten Netzwerk, beispielsweise einem Firmennetzwerk, über das Internet.

DFÜ-Netzwerke bestehen aus einer Dialerkomponente, z. B. einem RAS-Client, dem Verbindungs-Manager und einem RAS-Telefon sowie Befehlszeilendialern wie Rasdial.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die Dialerkomponente erfasst Informationen von Ihrem Computer, wie Benutzernamen, Kennwörter, Domänennamen und Telefonnummern. Diese Informationen werden an das System gesendet, mit dem Sie eine Verbindung herstellen möchten. Die Informationen werden nicht an Microsoft gesendet. Sicherheitsrelevante Informationen, z. B. Benutzernamen und Kennwörter, werden in verschlüsseltem Format auf Ihrem Computer gespeichert.

Das Connection Manager Administration Kit (CMAK) ist eine serverseitige Komponente, die Administratoren ermöglicht, eine Benutzeroberfläche zu erstellen und Informationen von Benutzern zu erfassen. Administratoren können bestimmen, welche Informationen erfasst werden. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Administrator.

Verwendung der Informationen

Die Dialerinformationen werden zum Herstellen der Verbindung mit dem Internet verwendet. Im Zusammenhang mit dem CMAK werden die Informationen verwendet, um Verbindungsprofile zu erstellen, die den Administratoren die Bereitstellung und Verwaltung der Verbindungen in einem Netzwerk ermöglichen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Bei Dialern, die keine Befehlszeilendialer sind, können Sie wählen, ob Sie Ihr Kennwort speichern möchten. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert, d. h., Sie werden aufgefordert, Ihr Kennwort einzugeben, wenn Sie eine Verbindung zum Internet oder einem Netzwerk herstellen möchten, es sei denn, Sie aktivieren die Option und speichern Ihr Kennwort. Befehlszeilendialer wie Rasdial bieten keine Option zum Speichern des Kennworts an.

Treiberschutz

Aufgabe und Funktion des Features

Durch den Treiberschutz wird verhindert, dass das Betriebssystem Treiber startet, die bekanntermaßen Stabilitätsprobleme verursachen. Diese Treiber sind in einer auf Ihrem Computer gespeicherten Treiberschutzliste enthalten. Der Treiberschutz überprüft diese Datenbank während der Ausführung des Betriebssystems. Diese Überprüfungen finden statt, um zu entscheiden, ob ein Treiber gestartet wird. Weitere Informationen finden Sie im Artikel über die Treiberschutzliste online auf der Microsoft-Website.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Aktualisierte Versionen erforderlicher Treiber werden auf Ihren Computer heruntergeladen, wenn Sie Windows Update aktiviert haben. Weitere Einzelheiten dazu, welche Informationen von Windows Update erfasst und wie diese verwendet werden, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zu Windows Update. Administratoren können außerdem aktualisierte Versionen der erforderlichen Treiber an Computer in einem Netzwerk verteilen.

Verwendung der Informationen

Sie werden von Windows benachrichtigt, wenn ein in der Treiberschutzliste enthaltener Treiber gestartet wird. Wenn Sie auf diese Benachrichtigung klicken, werden Sie von Windows gefragt, ob Sie das Problem an Microsoft melden und nach Lösungen oder weiteren Informationen suchen möchten. Wenn Sie nicht auf die Benachrichtigung klicken, erstellt Windows automatisch einen Bericht und fordert Sie abhängig von den für die Problemberichterstattung gewählten Einstellungen auf, diesen Berich t zu einem späteren Zeitpunkt zu senden. Wenn Sie Ihre Einstellungen für die Problemberichterstattung anzeigen oder ändern möchten, oder wenn Sie Berichte zu einem beliebigen Zeitpunkt manuell versenden möchten, verwenden Sie die unter Problemberichte und Lösungen in der Systemsteuerung bereitgestellten Optionen. Weitere Einzelheiten dazu, welche Informationen von der Windows-Fehlerberichterstattung erfasst und wie diese verwendet werden, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zum Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst online auf der Website zu Microsoft Online Crash Analysis (OCA).

Ist ein Treiber während der Windows-Installation auf der Treiberschutzliste enthalten, werden Sie vor Abschluss der Betriebssysteminstallation benachrichtigt. Sie können die Installation dann abbrechen und vor der Installation des Betriebssystems einen alternativen Treiber suchen, oder sie können die Installation fortsetzen, und später einen alternativen Treiber installieren. In diesem Fall deaktiviert Windows den Treiber möglicherweise, um die Installation abzuschließen. Wenn Sie sich nach Abschluss der Installation anmelden, werden Sie vom Betriebssystem wie oben beschrieben benachrichtigt.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Der Treiberschutz setzt Windows Update und, während der Windows-Installation, das dynamische Update ein. Indem Sie auf die Verwendung von Windows Update oder des dynamischen Updates verzichten, wird verhindert, dass der Treiberschutz die Treiberschutzliste auf Ihrem System aktualisiert.

Dynamisches Update

Aufgabe und Funktion des Features

Anhand des dynamischen Updates kann Windows Vista die Windows Update-Website während der Installation des Betriebssystems überprüfen und die aktuellsten Updates für Ihren Computer abrufen. Liegen Updates vor, werden diese vom dynamischen Update heruntergeladen und installiert. So ist Ihr Computer auf dem aktuellsten Stand, wenn Sie sich zum ersten Mal anmelden und mit der Arbeit beginnen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Das dynamische Update kann die folgenden Aktualisierungstypen auf Ihren Computer herunterladen:

  • Installationsupdates: Wichtige Aktualisierungen für Installationsdateien, um eine erfolgreiche Installation sicherzustellen.

  • Updates für im Lieferumfang enthaltene Treiber: Wichtige Aktualisierungen für die installierte Windows-Version.

Zum Installieren kompatibler Treiber sendet das dynamische Update unter Verwendung von Windows Update Informationen über die Hardware Ihres Computers an Microsoft.

Verwendung der Informationen

Die Software des dynamischen Updates sendet Informationen über die Hardware Ihres Computers, um kompatible Treiber zu suchen. Weitere Einzelheiten dazu, wie die vom dynamischen Update erfassten Informationen verwendet werden, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zu Windows Update.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Während der Installation von Windows Vista können Sie sich für die Verwendung des dynamischen Updates entscheiden.

Center für die erleichterte Bedienung

Aufgabe und Funktion des Features

Über das Center für die erleichterte Bedienung können Sie Eingabehilfen und Einstellungen aktivieren, die die Interaktion mit dem Computer erleichtern.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Es werden Informationen über Behinderungen oder Schwächen erfasst, um Konfigurationseinstellungen für den Computer zu empfehlen, die Ihnen die Benutzung erleichtern. Sie können diese Informationen bereitstellen, indem Sie aus einer Liste die zutreffenden Aussagen auswählen.

Hierzu zählen beispielsweise Aussagen wie diese:

  • Auf dem Fernsehgerät kann ich Gesichter oder Text häufig nicht deutlich erkennen.

  • Ich bin farbenblind.

  • Ich bin blind.

  • Ich habe eine Behinderung, durch die ich nicht mit der Tastatur arbeiten kann.

  • Ich bin taub.

  • Ich habe eine Sprachbehinderung.

Verwendung der Informationen

Anhand dieser Informationen werden verschieden Konfigurationsempfehlungen basierend auf den ausgewählten Aussagen bereitgestellt. Diese Informationen sind in einem von Menschen nicht lesbaren Format lokal auf Ihrem Computer gespeichert. Sie werden nicht an Microsoft gesendet und stehen nur Ihnen und den Administratoren Ihres Computers zur Verfügung. Andere Benutzer können nicht darauf zugreifen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können beliebige Aussagen auswählen und Ihre Angaben jederzeit ändern. Sie können auch wählen, welche der Empfehlungen Sie bei der Konfiguration Ihres Computers verwenden möchten.

Ereignisanzeige

Aufgabe und Funktion des Features

Computerbenutzer, in erster Linie Administratoren, können mithilfe der Ereignisanzeige Ereignisprotokolle anzeigen und verwalten. Ereignisprotokolle enthalten Informationen über Hardware- und Softwareprobleme und über Sicherheitsereignisse auf Ihrem Computer. Anwendungsprotokolle enthalten zum Beispiel Ereignisinformationen, die von allen Benutzern und den auf dem Computer verwendeten Programmen generiert werden. Standardmäßig dürfen alle Benutzer Anwendungsprotokolleinträge anzeigen; Administratoren können den Zugriff auf die Protokolle der Ereignisanzeige jedoch einschränken.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Sie können auf die Ereignisprotokolle auf Ihrem Computer zugreifen, indem Sie die Ereignisanzeige öffnen. Weitere Informationen dazu, wie Sie die Ereignisanzeige öffnen, finden Sie unter Windows-Hilfe und Support. Details zu einem Ereignis erhalten Sie, indem Sie das Ereignis im Vorschaufenster öffnen, oder indem Sie die Ereigniseigenschaften anzeigen. Einen Link zu weiteren Informationen (die Onlinehilfe zur Ereignisanzeige) finden Sie im Dialogfeld Ereigniseigenschaften und im Ereignisvorschaufenster. Sofern Sie nicht bereits vorher eingewilligt haben, Ereignisinformationen automatisch zu senden, wird beim Klicken auf den Link ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie um Ihre Zustimmung zum Senden der im Dialogfeld aufgelisteten Informationen über das Internet gebeten werden. Wenn Sie zustimmen, werden die Informationen an eine Website gesendet, um zu prüfen, ob weitere Informationen über das Ereignis verfügbar sind, beispielsweise Lösungen für als Ereignis aufgezeichnete Probleme. Die Details zu Microsoft-Ereignissen werden an das Windows Server TechCenter auf der Microsoft TechNet-Website übermittelt. Die Informationen über Ereignisse im Zusammenhang mit Anwendungen von anderen Anbietern werden an die Website übermittelt, die in der entsprechenden Erklärung des Herausgebers oder Herstellers angegeben ist. Administratoren können mithilfe von Gruppenrichtlinien die Website, an die die Ereignisinformationen gesendet werden, auswählen oder ändern.

Verwendung der Informationen

Die erfassten und beim Klicken auf den Link Onlinehilfe zur Ereignisanzeige an Microsoft übermittelten Ereignisinformationen werden verwe ndet, um weitere Informationen über das Ereignis zu suchen und bereitzustellen. Diese Informationen werden von Microsoft nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Wenn Sie Informationen über Ereignisse an andere Herausgeber oder Hersteller senden, gelten für die Verwendung der Informationen die Datenschutzbestimmungen dieser Anbieter.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Wenn Sie auf klicken, werden Sie gebeten zu bestätigen, dass die angezeigten Informationen über das Internet versendet werden dürfen. Es werden keine Ereignisprotokollinformationen ohne Ihre Zustimmung über das Internet gesendet. Administratoren können mithilfe von Gruppenrichtlinien die Website, an die die Ereignisinformationen gesendet werden, auswählen oder ändern.

Fax

Aufgabe und Funktion des Features

Mithilfe der Faxfunktion können Sie Faxdeckblätter erstellen und speichern sowie Faxe mittels eines externen oder eingebauten Faxmodems oder eines Faxservers über den Computer senden und empfangen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Zu den erfassten Informationen gehören alle auf dem Faxdeckblatt angegebenen persönlichen Daten und die in Standardfaxprotokollen enthaltenen Bezeichner, wie Absenderkennung (Transmitting Subscriber ID, TSID) und Empfängerkennung (Call Subscriber ID, CSID). Standardmäßig verwendet Windows den Wert (Namen) "Fax" für alle Bezeichner, aber Sie können die Absender- und die Empfängerkennung mithilfe der über die Faxeinstellungen verfügbaren Optionen anpassen. Mit der Einstellung für das öffentliche Anzeigen können alle Benutzer alle empfangenen Faxe im System anzeigen. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert, kann aber von einem Administrator geändert werden. Wenn Sie ein Fax senden, sind Sie normalerweise die einzige Person, die das gesendete Fax anzeigen kann, allerdings können Benutzer mit Administratorberechtigungen manuell alle gefaxten Dokumente auf dem Computer suchen und anzeigen.

Verwendung der Informationen

Die im Sendedialogfeld eingegebenen Informationen werden auf dem Deckblatt angezeigt. Bezeichner wie die Absender- (TSID) und die Empfängerkennung (CSID) können beliebigen Text enthalten und werden normalerweise vom Empfängergerät oder -computer zur Identifikation des Absenders benutzt. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Standardmäßig wird der Faxzugriff über die Benutzerkontoberechtigungen für den Computer gesteuert. Wenn die Zugriffseinstellungen nicht vom Faxadministrator geändert werden, können alle Benutzer Faxe senden und empfangen. Alle Benutzer können die eigenen über den Computer gesendeten Dokumente und alle empfangenen Faxe anzeigen. Administratoren können alle gesendeten und empfangenen Faxdokumente anzeigen und die Faxeinstellungen konfigurieren, beispielsweise wer berechtigt ist, Faxe anzuzeigen oder zu verwalten.

Dateizuordnungs-Webdienst

Aufgabe und Funktion des Features

Der Dateizuordnungs-Webdienst hilft Benutzern, Dateitypen bestimmten Anwendungen zuzuordnen. Wenn Sie versuchen, einen Dateityp zu öffnen, dem kein Programm zugeordnet ist, werden Sie von Windows gefragt, ob Sie ein Programm zum Öffnen der Datei mithilfe des Dateizuordnungs-Webdiensts suchen möchten. Wenn Sie den Dienst verwenden, wird die Erweiterung des Dateityps an Microsoft gesendet. Es werden Anwendungen angezeigt, die der Dateinamenerweiterung üblicherweise zugeordnet sind.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie den Dateizuordnungs-Webdiensts verwenden, wird die Dateinamenerweiterung an Microsoft gesendet. Auch die Anzeigesprache des Computers wird an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Nach dem Senden einer Dateinamenerweiterung gibt der Dienst eine Liste aller Mi crosoft bekannten Programme in Ihrer Anzeigesprache zurück, mit denen sich Dateien mit dieser Erweiterung öffnen lassen. Sofern Sie kein Programm herunterladen und installieren, werden die Zuordnungen für den Dateityp nicht geändert.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie entscheiden, ob Sie den Dateizuordnungs-Webdienst verwenden möchten. Solange Sie den Dienst nicht verwenden, werden keine Dateizuordnungsinformationen an Microsoft gesendet. Administratoren verfügen über verschiedene Möglichkeiten zu verhindern, dass Benutzer diesen Dienst verwenden. Weitere Informationen zu den administrativen Optionen finden Sie im Artikel Verwenden von Windows Vista: Steuern der Kommunikation mit dem Internet online auf der Microsoft TechNet-Website.

Ordner "Spiele"

Aufgabe und Funktion des Features

Im Ordner Spiele sind alle auf dem Computer installierten Spiele aufgelistet, wodurch Sie von einem zentralen Ort aus all Ihre Spiele anzeigen und darauf zugreifen können. Der Ordner Spiele kann außerdem zusätzliche Informationen (Metadaten) über diese Spiele herunterladen und bereitstellen, z. B. Spielecover, Herausgeberinformationen, Beschreibungen und Besprechungen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Optional können Sie im Ordner nachhalten, wann ein Spiel zum letzten Mal gespielt wurde, um ein Sortieren oder Filtern der angezeigten Spiele zu ermöglichen. Informationen darüber, wann diese Spiele gespielt wurden, werden auf dem Computer gespeichert und nicht an Microsoft gesendet. Auf Wunsch kann der Ordner Spiele Metadaten über die Spiele, die Sie installiert haben, vom WMIS-Dienst (Windows Metadata and Internet Services) bei Microsoft abrufen. Dazu werden Informationen, wie die Namen der Spieledateien und Verknüpfungen für die Spiele, an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Die an Microsoft gesendeten Informationen dienen dazu, Metadaten zu den installierten Spielen abzurufen. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Anhand der Informationen werden aber möglicherweise zusammenfassende Statistiken erstellt.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können die Features des Ordners Spiele zum Erfassen von Metadaten und zum Nachhalten der Spielenutzung aktivieren und deaktivieren. Wenn die Features aktiviert sind, werden Metadaten abgerufen, sobald Sie den Ordner Spiele öffnen, und es wird nachgehalten, wann die Spiele zuletzt gespielt wurden. Wenn Sie den Ordner Spiele zum ersten Mal öffnen, können Sie wählen, ob Sie Metadaten zu den Spielen abrufen und anzeigen und die Spielenutzung nachhalten möchten. Sie können diese Features mithilfe der Optionen im Ordner Spiele deaktivieren. In einer Unternehmensumgebung können Administratoren diese Features auch über Gruppenrichtlinien deaktivieren.

Handschrifterkennung (nur auf Tablet PCs verfügbar)

Personalisierung – Automatisches Lernen

Aufgabe und Funktion des Features

Das automatische Lernen ist ein auf Tablet PCs verfügbares Feature der Handschrifterkennung. Es erfasst, welche Wörter Sie verwenden und wie Sie diese schreiben. Wenn Sie das automatische Lernen aktivieren, versucht die Software zur Handschrifterkennung, Ihre Handschrift und Ihr Vokabular zu erlernen und deren Interpretation zu verbessern.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die vom Feature automatisches Lernen erfassten Informationen werden für jeden Benutzer im Benutzerprofil auf dem Tablet PC gespeichert. Diese Informationen werden nicht an Microsoft gesendet. Die Daten werden in einem proprietären Format gespeichert, das mit ei nem Textprogramm, z. B. dem Editor oder WordPad, nicht gelesen werden kann und nur für Sie und die Administratoren des Computers, nicht aber für andere Benutzer verfügbar ist.

Erfasst werden unter anderem die folgenden Informationen:

  • Text aus Nachrichten und Kalendereinträgen, die Sie mit einem E-Mail-Programm wie Microsoft Office Outlook 2003 oder Windows Mail verfassen, einschließlich bereits gesendeter Nachrichten.

  • Text, den Sie in die Internet Explorer-Adressleiste eingeben.

  • Handschriftliche Texte, die Sie im Tablet PC-Eingabebereich schreiben.

  • Erkannten Text aus handschriftlichen Eingaben im Eingabebereich.

  • Alternative Zeichen, die Sie zur Korrektur von erkanntem Text auswählen.

Anmerkung: Das automatische Lernen von Handschrift und Vokabular ist möglicherweise nicht für alle Sprachen verfügbar, für die die Personalisierung der Handschrifterkennung angeboten wird. Weitere Informationen darüber, welche Art von Daten für die verschiedenen Sprachen verwendet werden, finden Sie unter Windows-Hilfe und Support im Thema "Personalisierung der Handschrifterkennung auf Tablet PCs".

Verwendung der Informationen

Die erfassten Informationen werden verwendet, um die Handschrifterkennung mithilfe einer an Ihre Handschrift und Ihr Vokabular angepassten Version der Erkennungssoftware zu verbessern. Anhand der Textbeispiele wird ein erweitertes Wörterbuch erstellt. Die Handschriftbeispiele werden verwendet, um die Zeichenerkennung für jeden einzelnen Benutzer des Tablet PCs zu verbessern.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können das automatische Lernen jederzeit über Tablet PC-Einstellungen in der Systemsteuerung aktivieren oder deaktivieren. Wenn Sie das automatische Lernen deaktivieren, werden alle vom Feature automatisches Lernen erfassten und gespeicherten Daten gelöscht.

Fehlerberichterstattung für die Handschrifterkennung

Aufgabe und Funktion des Features

Sie können Microsoft Berichte über Handschrifterkennungsfehler senden, die bei der Verwendung des Tablet PC-Eingabebereichs auftreten.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Eine kurze Liste der zuletzt korrigierten Handschriftbeispiele wird im Arbeitsspeicher gespeichert. Diese Handschriftbeispiele werden nicht auf die Festplatte geschrieben oder ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung an Microsoft übermittelt. Es werden nicht bewusst persönliche Informationen erfasst; die erfassten Beispiele können jedoch persönliche Informationen enthalten. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Verwendung der Informationen

Sie können auswählen, welche bei der Handschrifterkennung aufgetretenen Fehler Sie melden möchten. Diese Berichte helfen Microsoft dabei, zukünftige Versionen der Handschrifterkennungssoftware zu verbessern.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können die Erstellung eines Berichts mithilfe des Handschrifterkennungs-Fehlerberichterstattungstools starten; es werden keine Berichte automatisch gesendet. Sie können jedes Handschriftbeispiel, das Sie zum Bericht hinzufügen möchten, einzeln auswählen und den Bericht vor dem Senden an Microsoft nochmals überprüfen. In einer Unternehmensumgebung können Administratoren die Handschrifterkennungs-Fehlerberichterstattung über Gruppenrichtlinien deaktivieren.

Eingabemethoden-Editor (IME)

IME-Lernfunktion

Aufgabe und Funktion des Features

Der Microsoft Eingabe-Editor (IME) wird mit ostasiatischen Sprachen verwendet, um die Tastatureingaben in Ideogramme zu konvertieren. Die Lernfunktion der Eing abemethoden-Editoren für vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch und Japanisch kann Wörter oder Wortpaare speichern, um die Auswahl der angezeigten Ideogramme zu verbessern.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die IME-Lernfunktion erfasst einzelne Wörter oder Wortpaare und die durch Benutzeroperationen zugeordneten Treffer. Diese Informationen (ohne die Ziffern-/Symbolzeichenfolgen) werden im Benutzerverzeichnis für jeden Benutzer auf dem Computer gespeichert. IME sendet die Informationen nicht an Microsoft.

Verwendung der Informationen

Die Lerndaten werden vom Eingabe-Editor auf Ihrem System genutzt, können aber auch von Microsoft Office-Korrekturtools verwendet werden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Die Lernfunktion kann durch Deaktivieren des IME-Features ausgeschaltet werden. Die Lernfunktion kann auch aktiviert aber so konfiguriert werden, dass sie keine Einträge in das Benutzerwörterbuch schreibt.

IME-Wortregistrierung (nur im japanischen Eingabemethoden-Editor verfügbar)

Aufgabe und Funktion des Features

Mithilfe der Wortregistrierung können Sie nicht unterstützte Wörter melden, d. h. Wörter, die möglicherweise nicht richtig von Tastatureingaben in Ideogramme konvertiert werden.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wortregistrierungsberichte können die Informationen enthalten, die Sie im Dialogfeld Wort hinzufügen zu den erfassten Wörtern eingeben, sowie die Softwareversionsnummer für IME. Persönliche Daten können versehentlich erfasst werden, diese Informationen werden von Microsoft aber nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Sie erhalten die Gelegenheit, die im Bericht enthaltenen Daten vor dem Senden zu überprüfen.

Verwendung der Informationen

Wortregistrierungsberichte werden mit dem SSL-Protokoll (Secure Socket Layer) an Microsoft gesendet. Microsoft verwendet die Informationen, um den Eingabemethoden-Editor zu verbessern.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Jedes Mal, wenn ein Wortregistrierungsbericht generiert wird, werden Sie gefragt, ob Sie den Bericht an Microsoft senden möchten. Sie können die im Bericht enthaltenen Informationen überprüfen, und dann entscheiden, ob Sie den Bericht senden möchten oder nicht. In einer Unternehmensumgebung können Administratoren die Berichtsfunktion der Wortregistrierung auch über Gruppenrichtlinien konfigurieren. Die Konfigurationsoptionen für Gruppenrichtlinien umfassen die Möglichkeit, die Berichterstattung komplett zu deaktivieren, oder Berichte an einen anderen Server umzuleiten. Weitere Informationen zur Verwendung von Gruppenrichtlinien zum Konfigurieren der Berichterstattung finden Sie im Artikel Verwenden von Windows Vista: Steuern der Kommunikation mit dem Internet auf der Microsoft TechNet-Website.

Programm zur Verbesserung der Installation

Aufgabe und Funktion des Features

Wenn Sie am Programm zur Verbesserung der Installation teilnehmen, wird ein Bericht an Microsoft gesendet der grundlegende Informationen über den Computer enthält und darüber, wie Windows Vista installiert wurde. Diese Informationen dienen dazu, die Installationsumgebung zu verbessern und Lösungen für allgemeine Installationsprobleme zu entwickeln.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Der Bericht enthält in der Regel Informationen über Ihre Installations- und Setupumgebung, z. B. Datum der Installation, Dauer der einzelnen Installationsphasen, ob es sich bei der Installation um ein Upgrade oder eine Neuinstallation des Produkts handelte, Versionsdetails, Sprache des Betriebssystems, Medientyp, Computerkonfiguration sowie Erfolgs- oder Fehlerstatus mit allen möglicherweise aufgetretenen Fehlercodes.

Der Bericht wird an Microsoft gesendet, wenn Sie eine Verbindung zum Internet herstellen. Er enthält keine Kontaktinformationen wie Name, Adresse oder Telefonnummer. Eine globale eindeutige ID (GUID) wird erstellt und mit dem Bericht versendet. Die GUID ist eine nach dem Zufallsprinzip generierte Zahl, die den Computer eindeutig identifiziert; er enthält keine persönlichen Informationen.

Verwendung der Informationen

Microsoft verwendet den Bericht zum Verbessern der Installationsumgebung. Anhand der GUID werden diese Daten zu den Daten in Beziehung gesetzt, die im Rahmen des Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP) - einem Programm an dem Sie als Benutzer von Windows Vista teilnehmen können - erfasst wurden. Anhand der GUID kann ermittelt werden, wie weit verbreitet das bei Microsoft eingehende Feedback ist, und welche Prioritäten gelten. Microsoft kann beispielsweise erkennen, ob ein Problem einhundert Mal bei demselben Kunden oder jeweils einmal bei einhundert verschiedenen Kunden auftritt. Microsoft verwendet die Informationen aus dem Bericht nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQ) zum Microsoft-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit online auf der Microsoft-Website.

Verwendung der Informationen

Sie können bei der Installation von Windows Vista entscheiden, ob Sie an diesem Programm teilnehmen möchten.

Internetdruckdienst

Aufgabe und Funktion des Features

Der Internetdruckdienst ermöglicht Computern mit Windows Vista, Druckaufträge mittels HTTP (Hypertext Transfer Protocol) an Drucker an einem beliebigen Ort auf der Welt zu senden.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie über diese Funktion drucken, müssen Sie zuerst die Verbindung mit einem Internetdruckserver herstellen und sich dort authentifizieren. Welche Informationen Sie an den Druckserver senden müssen, hängt von der Sicherheitsstufe des Druckservers ab (möglicherweise werden Sie z. B. aufgefordert, einen Benutzernamen und ein Kennwort einzugeben). Nachdem Sie die Verbindung hergestellt haben, wird eine Liste der verfügbaren Drucker angezeigt. Wenn Ihr Computer über keinen Druckertreiber für den ausgewählten Drucker verfügt, können Sie einen Treiber vom Druckserver herunterladen. Nutzen Sie einen von Microsoft gehosteten Druckserver, so verwendet Microsoft die bereitgestellten Informationen nicht dazu, Sie zu identifizieren oder mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.

Verwendung der Informationen

Die erfassten Informationen ermöglichen Ihnen das Drucken über Remotedrucker. Wenn Sie Informationen an Druckserver anderer Anbieter senden, gelten für die Verwendung der Informationen die Datenschutzbestimmungen dieser Anbieter.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können den Internetdruckdienst über die erweiterten Optionen von Windows-Funktionen in der Systemsteuerung aktivieren und deaktivieren.

IPv6-NAT-Verkehr (Network Address Translation, Netzwerkadressübersetzung)

Aufgabe und Funktion des Features

Der Dienst IPv6-NAT-Durchquerung (Network Address Translation, Netzwerkadressübersetzung) hilft vorhandenen privaten Internetgatewaygeräten beim Übergang von IPv4 zu IPv6. IPv6 ermöglicht die End-to-End-Konnektivität, die oft von Peer-to-Peer-Anwendungen benötigt wird.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Bei jedem Start Ihres Computers versucht der Dienst NAT-Durchquerung, durch Senden einer Anfrage über das Internet einen öffentlichen IPv6-Internetdienst zu finden. Wenn Sie ein Programm (z. B. Windows Meeting Space) verwenden, das IPv6-Konnektivität voraussetzt, oder wenn Sie Ihre Firewall so konfigurieren, dass IPv6-Konnektivität immer aktiviert ist, werden in regelmäßigen Zeitabständen standardmäßige DNS-Informationen (Domain Name Service) an den IPv6-Webdienst bei Microsoft gesendet. Es werden keine sonstigen Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Bei dieser Anfrage werden standardmäßige DNS-Informationen (Domain Name Service) übertragen, um zu ermitteln, ob der Computer mit dem Internet verbunden ist und einen öffentlichen IPv6-Dienst finden kann.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Mithilfe des Befehlszeilenprogramms netsh können Sie die Abfrage, die der Dienst über das Internet sendet, so ändern, dass stattdessen Microsoft-fremde Server verwendet werden, oder Sie können dieses Feature deaktivieren.

Netzwerkerkennung

Aufgabe und Funktion des Features

Dieses Feature erfasst Informationen zur Internet- und Intranetkonnektivität, z. B. das DNS-Suffix (Domain Name Service) des Computers, den Namen der Gesamtstruktur und die Gatewayadresse von Netzwerken, mit denen der Computer verbunden ist, und macht diese über eine API (Application Programming Interface, Anwendungsprogrammierschnittstelle) für Anwendungen auf dem Computer verfügbar, die diese Informationen möglicherweise für den korrekten Betrieb benötigen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Von diesem Feature werden nicht bewusst persönliche Informationen übermittelt oder gespeichert. In der Registrierung werden Netzwerkkonnektivitätsprofile gespeichert. Beispielsweise der Netzwerklistendienst, der den Verlauf aller besuchten Netzwerke und das Datum sowie die Uhrzeit der letzten Verbindung bereitstellt.

Verwendung der Informationen

Die Informationen werden nicht an Microsoft gesendet, sondern Anwendungen auf dem Computer bereitgestellt, die Informationen über die Netzwerkkonnektivität benötigen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Der NLA- (Network Location Awareness) und der Netzwerklistendienst sind standardmäßig aktiviert. Die Dienste können vom Administrator unter Verwaltung mit den Optionen im Snap-In Dienste deaktiviert werden, dies ist jedoch nicht zu empfehlen, weil dadurch möglicherweise der korrekte Betrieb einiger Windows-Features beeinträchtigt wird.

Assistent für die Onlinebestellung von Abzügen

Aufgabe und Funktion des Features

Mithilfe des Assistenten für die Onlinebestellung von Abzügen können Sie digitale Fotos, die auf Ihrem Computer oder Netzlaufwerk gespeichert sind, an einen Onlinefotodruckdienst Ihrer Wahl senden. Abhängig vom gewählten Dienst können Sie die gedruckten Abzüge dann per Post zustellen lassen oder in einem Geschäft in Ihrer Nähe abholen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie eine Bestellung bei dem Onlinefotodruckdienst aufgeben, werden die ausgewählten Digitalfotos über das Internet an den gewählten Dienst gesendet. Die vollständigen Verzeichnispfade der ausgewählten Digitalfotos werden an den Dienst gesendet, damit dieser die Bilder anzeigen und hochladen kann. Digitalfotodateien können Daten über das Foto enthalten, die von der Kamera zusammen mit der Datei gespeichert wurden, z. B. Datum/Uhrzeit der Aufnahme, oder persönliche Informationen, z. B. Untertitel, die der Datei über die Anwendung zur Verwaltung von Digitalfotos oder über Windows-Explorer zugeordnet wurden. Weitere Informationen finden Sie weiter unten im Abschnitt "Eigenschaften".

Verwendung der Informationen

Die von der Kamera in Digitalfotodateien gespeicherten Informationen können vom Onlinefotodruckdienst beim Druck der Fotos verwendet werden, z. B. , um Farbe oder Bildschärfe vor dem Druck zu optimieren. Die von den Anwendungen zur Verwaltung der Digitalfotos gespeicherten Informationen können vom Onlinefotodruckdienst als Beschriftung auf der Vorder- oder Rückseite der gedruckten Fotos verwendet werden. Sie sollten stets die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Onlinefotodruckdiensts lesen, den Sie verwenden möchten, um zu erfahren, wie die Daten verwendet werden.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Mit dem Assistenten für die Onlinebestellung von Abzügen können Sie die zu sendenden Fotos und den gewünschten Druckdienst auswählen. In einigen Anwendungen zur Verwaltung der Digitalfotos können Sie gespeicherte persönliche Informationen vor dem Senden der zu druckenden Fotos entfernen. Oder Sie können die Eigenschaften der Datei bearbeiten und die gespeicherten persönlichen Informationen entfernen. Weitere Informationen zum Anzeigen oder Ändern der Dateieigenschaften finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

Jugendschutzeinstellungen

Aufgabe und Funktion des Features

Mit diesem Feature können Eltern die Computeraktivitäten ihrer Kinder einschränken und überwachen. So kann z. B. eingeschränkt werden, welche Spiele die Kinder spielen, welche Websites und Webinhalte sie anzeigen, zu welchen Zeiten sie den Computer verwenden und welche Anwendungen sie ausführen dürfen. Zudem können Protokolle erstellt werden, in denen die Computernutzung des Kindes, seine Versuche, durch Jugendschutzeinstellungen eingeschränkte Aktivitäten auszuführen, und alle Änderungen an diesen Einschränkungen aufgezeichnet werden. Um dieses Feature korrekt zu verwenden, sollten nur die Eltern als Administratoren des Computers eingerichtet werden, die Kinder sollten keine Administratorberechtigungen erhalten.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die Jugendschutzeinstellungen, mit denen Sie die einzuschränkenden und zu überwachenden Websites und Aktivitäten festlegen, werden lokal gespeichert. Das Protokoll wird lokal gespeichert und enthält Informationen über die Aktivitäten des Kindes sowie Änderungen an den Jugendschutzeinstellungen für das Kind.

Durch die Aktivierung von Webbrowsingeinschränkungen können die vom Kind eingegebenen URLs mit lokalen Listen erlaubter und blockierter URLs verglichen werden. Diese Listen können von einem Administrator erstellt werden. Wenn der URL in keiner der Listen enthalten ist, wird er an den Web Content Filter-Dienst von Microsoft gesendet, um die Art des Inhalts der Website zu bestimmen.

Verwendung der Informationen

Die URLs werden verwendet, um die Bewertungen von Websites zu ermitteln, die sich nicht in den lokalen Listen erlaubter und blockierter URLs befinden, und diese gegebenenfalls zu blockieren. Außerdem dienen die URLs zum Analysieren und Verbessern des Bewertungsdiensts. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden diese URLs nicht zusammen mit Informationen über den Benutzer oder Computer gespeichert, der die Anfrage gesendet hat. Die Entscheidung, ob die Website blockiert wird, erfolgt lokal auf der Grundlage der vom von Microsoft Web Content Filter-Dienst zurückgegebenen Informationen und der lokal gespeicherten Jugendschutzeinstellungen. Die über die Jugendschutzeinstellungen erfassten oder übermittelten Informationen werden von Microsoft nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Nur Benutzer ohne Administratorrechte können mithilfe der Jugendschutzeinstellungen überwacht werden. Administratoren können nicht überwacht werden und verfügen über die vollständige Kontrolle der Einstellungen und Protokolle. Die Jugendschutzeinstellungen sind standardmäßig deaktiviert. Nur Administratoren können das Feature aktivieren. Andere Benutzer können lediglich anzeigen, welche Einstellungen ein Administrator für ihr Konto festgelegt hat. Ein Kind, das durch die Jugends chutzeinstellungen überwacht oder eingeschränkt wird, kann anhand eines Symbols im Benachrichtigungsbereich erkennen, dass die Jugendschutzeinstellungen für das Konto aktiviert sind.

Peer Name Resolution-Dienst

Aufgabe und Funktion des Features

Mithilfe des Peer Name Resolution-Diensts sind Anwendungen und Dienste in der Lage, sich zu registrieren, eine Remoteanwendung oder einen Remotedienst zu suchen und die entsprechende IP-Adresse abzurufen, um über das Internet oder über ein Netzwerk mit der Anwendung bzw. dem Dienst zu kommunizieren. Ein Peername ist eine eindeutige Kombination aus alphanumerischen Zeichen (z. B., 25028246da822ce8ba9a8135552e7a1bcaa50db6).

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie einen Peernamen über das Peer Name Resolution-Protokoll (PNRP) freigeben, veröffentlicht der Peer Name Resolution-Dienst einen Hash Ihres Peernamens und ordnet diesen Ihrer IP-Adresse zu. Wenn eine von Ihnen verwendete Anwendung einen Peernamen veröffentlicht hat, kann jeder Computer, auf dem der Peer Name Resolution-Dienst ausgeführt wird, den veröffentlichten Peernamen suchen und Ihre IP-Adresse abrufen, um anschließend über das Internet oder über ein Netzwerk eine Verbindung mit Ihrem Computer herzustellen und mit Ihnen zu kommunizieren.

Verwendung der Informationen

Mithilfe der PNRP-Informationen können andere Computer Ihren Computer suchen und direkt mit diesem kommunizieren, wodurch Peer-to-Peer-Konnektivität für Dienste und Anwendungen ermöglicht wird. Die Informationen werden auf einem Microsoft-Server registriert, damit Ihr Computer mit anderen PNRP-Clients außerhalb Ihres lokalen Subnetzes über das Internet kommunizieren kann. Diese Informationen werden regelmäßig durch andere PNRP-Informationen überschrieben Diese Informationen werden von Microsoft nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Standardmäßig ist der Peer Name Resolution-Dienst aktiviert, wird aber erst ausgeführt, wenn eine Anwendung den Dienst benötigt. Um die Veröffentlichung und Auflösung von Peernamen Ihres Computers zu ermöglichen oder zu verhindern, kann ein Administrator das Peer Name Resolution-Protokoll über Dienste in Verwaltung unter System und Wartung in der Systemsteuerung aktivieren bzw. deaktivieren. Durch das Deaktivieren des Diensts wird jedoch möglicherweise der korrekte Betrieb einiger Windows-Features, z. B. Windows Meeting Space, beeinträchtigt. Weitere Informationen zu Verwaltung finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

Plug-and-Play

Aufgabe und Funktion des Features

Windows Plug-and-Play erleichtert die Installation von Hardwaregeräten an Ihrem Computer. Wenn Sie ein Plug-and-Play-Gerät anschließen, installiert Windows automatisch kompatible Treiber, aktualisiert den Computer, damit das Gerät erkannt wird, und weist die Systemressourcen zu, die der Computer für den Betrieb des Geräts benötigt. Nach der Installation eines Plug-and-Play-Geräts wird der Treiber konfiguriert und bei jeder Verwendung des Geräts dynamisch geladen, typischerweise ohne dass eine Benutzereingabe erforderlich ist.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie ein Plug-and-Play-Gerät installieren, wird der Windows Update-Onlinedienst vom Windows Update-Client aufgerufen, um Gerätetreiber zu suchen und herunterzuladen. Der Windows Update-Client führt die komplette Kommunikation zwischen dem Computer und Windows Update durch. Weitere Einzelheiten dazu, welche Informationen von Windows Update erfasst und wie diese verwendet werden, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zu Windows Update.

Verwendung der Informationen

Plug-and-Play erkennt und verwaltet Plug-and-Play-Geräte und führt bestimmte Aufgaben aus. Beispielsweise ermittelt Plug-and-Play die Ressourcenanforderungen der Hardware, sucht die erforderlichen Gerätetreiber, lädt und entlädt Treiber und steuert zusammen mit der Energieverwaltung das Beenden und Starten von Geräteprozessen. Wenn Sie ein Plug-and-Play-Gerät installieren, werden die an den Windows Update-Onlinedienst gesendeten Informationen verwendet, um die geeigneten Gerätetreiber herunterzuladen und zu installieren.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Plug-and-Play ist standardmäßig aktiviert. Zur Vermeidung von Stabilitätsproblemen kann Plug-and-Play nicht deaktiviert werden. Administratoren können jedoch Suchpfade für Treiber festlegen oder verhindern, dass Benutzer und Computer automatisch auf Windows Update zugreifen.

Plug-and-Play-Erweiterungen

Aufgabe und Funktion des Features

Plug-and-Play-Erweiterungen (PnP-X) bieten dieselben Vorteile für Geräte, die über ein Netzwerk angeschlossen werden, wie Plug-and-Play für direkt mit dem Computer verbundene Geräte. Außerdem kann der Computer mithilfe dieses Features Geräte in Ihrem lokalen Netz (Subnetz) erkennen und die Verbindung herstellen und erlaubt PnP-X-fähigen Geräten die Übertragung ihrer Präsenz in einem Subnetz. Nach der Installation eines PnP-X-fähigen Geräts wird der Treiber konfiguriert und bei jeder Verwendung des Geräts dynamisch geladen, typischerweise ohne dass eine Benutzereingabe erforderlich ist.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

PnP-X-fähige Geräte können ihre Präsenz im Subnetz durch Broadcasting bestimmter Daten, z. B. der IP-Adresse des Geräts und eines eindeutigen Bezeichners, über das Subnetz ankündigen. Beachten Sie, dass PnP-X eine große Auswahl an Geräten, einschließlich Netzlaufwerke und -geräte (z. B. Digitalkameras) unterstützt, die persönliche Informationen enthalten können. Wenn Sie ein PnP-X-fähiges Gerät installieren, wird außerdem der Windows Update-Onlinedienst vom Windows Update-Client aufgerufen, um Gerätetreiber zu suchen und herunterzuladen. Der Windows Update-Client führt die komplette Kommunikation zwischen dem Computer und Windows Update durch. Weitere Einzelheiten dazu, welche Informationen von Windows Update erfasst und wie diese verwendet werden, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zu Windows Update.

Verwendung der Informationen

Wenn Sie ein PnP-X-fähiges Gerät installieren, werden die an den Windows Update-Onlinedienst gesendeten Informationen verwendet, um die geeigneten Gerätetreiber herunterzuladen und zu installieren. Die über das Subnetz gesendeten Informationen dienen dazu, das Gerät zu identifizieren und den Zugriff auf die Features des Geräts zu ermöglichen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Administratoren können Suchpfade für Treiber festlegen oder verhindern, dass Benutzer und Computer automatisch auf Windows Update zugreifen. Es gibt keine Möglichkeit, PnP-X zu deaktivieren oder zu steuern, welche Informationen von einem PnP-X-fähigen Gerät gesendet werden, wenn der Zugriff über ein Netzwerk erfolgt. Bevor Sie ein PnP-X-fähiges Gerät an Ihr Netzwerk anschließen, sollten Sie sich daher vergewissern, dass Ihr Netzwerk sicher ist. Wenn Sie z. B. ein Kabelmodem verwenden, um auf das Internet zuzugreifen, sollten Sie in Erwägung ziehen, einen Router zu installieren, der Ihren Bereich des Netzwerks vom dem anderer Benutzer im Netzwerk isoliert. Oder, wenn Sie ein drahtloses Netzwerk einsetzen, ist es empfehlenswert, einen Authentifizierungsdienst, wie WEP (Wired Equivalent Privacy) oder WPA (Wi-Fi Protected Access) zu aktivieren. Weitere Informationen zum Einrichten eines sicheren drahtlosen Netzwerks finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

P rogrammkompatibilitäts-Assistent

Aufgabe und Funktion des Features

Tritt bei einem Programm, das Sie ausführen möchten, ein Kompatibilitätsproblem auf, versucht der Programmkompatibilitäts-Assistent, dieses Problem zu beheben. Es gibt drei Arten von Programmen, bei denen dieses Feature helfen kann:

  • Ein bekanntes inkompatibles Programm: Wenn sich das Programm in der Liste der bekannten inkompatiblen Programme in Windows Vista befindet, wird der Programmkompatibilitäts-Assistent gestartet. Wenn bekannt ist, dass das Programm ein ernstes Problem verursacht, wird es blockiert. Ansonsten warnt der Programmkompatibilitäts-Assistent Sie über das Kompatibilitätsproblem und bietet die Möglichkeit an, das Programm trotzdem auszuführen. In beiden Fällen bietet der Programmkompatibilitäts-Assistent die Möglichkeit, online nach Informationen oder Lösungen zu suchen.

  • Ein Programm, bei dem ein Fehler auftritt, der auf ein Kompatibilitätsproblem hindeutet: Wenn bei einem Programm ein Fehler auftritt, der für inkompatible Programme typisch ist, wird der Programmkompatibilitäts-Assistent gestartet und bietet Ihnen die Möglichkeit an, das Programm mit empfohlenen Kompatibilitätseinstellungen noch einmal zu starten. Der Programmkompatibilitäts-Assistent wird z. B. gestartet, wenn Sie versuchen, ein Programm zu installieren, das den Windows XP-Kompatibilitätsmodus voraussetzt.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Der Programmkompatibilitäts-Assistent berichtet Kompatibilitätsfehler über den Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst an Microsoft. Dabei können Fehlerberichte generiert werden, die Informationen wie den Programmnamen, erforderliche Kompatibilitätseinstellungen und Ihre bisherigen Aktionen mit dem Programm enthalten. Wenn Sie ein Programm starten, das sich in der Liste der bekannten inkompatiblen Programme in Windows Vista befindet, wird nur dann ein Fehlerbericht erstellt, wenn Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen, online nach einer Lösung zu suchen. Verursacht das Programm einen Fehler, der auf Inkompatibilität hindeutet, wird sofort ein Fehlerbericht generiert. Sofern Sie nicht bereits vorher eingewilligt haben, Probleme automatisch zu melden, um nach Lösungen zu suchen, werden Sie gefragt, ob Sie den Fehlerbericht senden möchten. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Weitere Informationen über Windows-Fehlerberichte und den Schutz Ihrer Daten finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zum Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst.

Verwendung der Informationen

Fehlerberichte werden verwendet, um Antworten auf Probleme bereitzustellen, die Sie bezüglich Ihrer Programme melden. Die Antworten enthalten Links zur Website des Programmanbieters, sofern verfügbar, um weitere Informationen zu möglichen Lösungen zu erhalten. Anhand der aufgrund von Programmfehlern erstellten Fehlerberichte wird ermittelt, welche Einstellungen angepasst werden müssen, wenn bei der Verwendung des Programms in dieser Windows-Version Kompatibilitätsprobleme auftreten.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können entscheiden, ob Sie Kompatibilitätsfehler mithilfe des Programmkompatibilitäts-Assistenten an Microsoft melden möchten. Administratoren können den Programmkompatibilitäts-Assistenten oder die Windows-Fehlerberichterstattung mithilfe von Gruppenrichtlinien deaktivieren, um zu verhindern, dass Daten an Microsoft gesendet werden.

Programmeigenschaften – Registerkarte "Kompatibilität"

Aufgabe und Funktion des Features

Wenn ein Kompatibilitätsproblem mit einer Anwendung auftritt, können Sie über die Registerkarte Kompatibilität Anpass ungen an den Programmeinstellungen vornehmen, und so versuchen, das Programm in dieser Windows-Version erfolgreich auszuführen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie Kompatibilitätseinstellungen mithilfe der Registerkarte Kompatibilität anwenden, wird ein Windows-Fehlerbericht erstellt, der den Programmnamen und die verwendeten Kompatibilitätseinstellungen enthält. Sofern Sie nicht bereits vorher eingewilligt haben, Probleme automatisch zu melden, um nach Lösungen zu suchen, werden Sie gefragt, ob Sie den Fehlerbericht senden möchten. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Weitere Informationen über Windows-Fehlerberichte und den Schutz Ihrer Daten finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zum Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst. Weitere Informationen zur Registerkarte Kompatibilität finden Sie unter Windows-Hilfe und Support im Thema "Ausführen älterer Programme in dieser Windows-Version".

Verwendung der Informationen

Anhand der über die Registerkarte Kompatibilität an Microsoft gesendeten Informationen wird ermittelt, welche Einstellungen angepasst werden müssen, wenn bei der Verwendung des Programms in dieser Windows-Version Kompatibilitätsprobleme auftreten.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Administratoren können mithilfe von Gruppenrichtlinien die Registerkarte Programmkompatibilität deaktivieren oder die Windows-Fehlerberichterstattung so konfigurieren, dass keine Daten an Microsoft gesendet werden.

Programmkompatibilitäts-Assistent

Aufgabe und Funktion des Features

Wenn ein Kompatibilitätsproblem mit einer Anwendung auftritt, können Sie mit dem Assistenten Anpassungen an der Funktionsweise des Programms vornehmen, und so versuchen, das Programm in dieser Windows-Version erfolgreich auszuführen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Auf Wunsch werden die Ergebnisse des Programmkompatibilitäts-Assistenten, beispielsweise Einstellungen und aufgetretene Probleme der installierten Anwendung, als Windows-Fehlerbericht an Microsoft gesendet. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Weitere Informationen über Windows-Fehlerberichte und den Schutz Ihrer Daten finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zum Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst. Weitere Informationen zur Registerkarte Kompatibilität finden Sie unter Windows-Hilfe und Support im Thema "Ausführen älterer Programme in dieser Windows-Version".

Verwendung der Informationen

Anhand der vom Programmkompatibilitäts-Assistent an Microsoft gesendeten Informationen wird ermittelt, welche Einstellungen angepasst werden müssen, wenn bei der Verwendung des Programms in dieser Windows-Version Kompatibilitätsprobleme auftreten.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie werden gefragt, ob Sie die Informationen an Microsoft senden möchten, und können sich dagegen entscheiden. Administratoren können den Programmkompatibilitäts-Assistenten deaktivieren oder mithilfe von Gruppenrichtlinien verhindern, dass Daten an Microsoft gesendet werden.

Eigenschaften

Aufgabe und Funktion des Features

Eigenschaften sind eine Reihe von Informationen, mit deren Hilfe Sie Ihre Dateien suchen und organisieren können. Eigenschaften können auch von Anwendungen zum Ausführen anwendungsspezifischer Aufgaben genutzt werden (z. B. zum Korrigieren der Belichtung eines Fotos). Einige Eigenschaften sind Besta ndteil der Datei (z. B. die Dateigröße), andere wiederum sind anwendungs- oder gerätespezifisch (z. B. die Einstellungen der Kamera beim Fotografieren der Aufnahme). Sie können die Eigenschaften der Dateien anzeigen und für einige Eigenschaften festlegen, welche Informationen sie enthalten. Sie können beispielsweise Stichwörter oder Kommentare ändern oder löschen, bevor Sie die Dateien für andere Benutzer freigeben.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Welche Art von Informationen erfasst werden, hängt vom Dateityp und den Anwendungen ab, die die Datei verwenden. Beispiele für Eigenschaften sind Dateiname, Änderungsdatum, Dateigröße, Autor, Stichwörter und Kommentare. Die Eigenschaften werden in der Datei gespeichert und mit der Datei an andere Speicherorte, z. B. Dateifreigaben, verschoben oder kopiert oder per E-Mail versendet.

Verwendung der Informationen

Mithilfe der Eigenschaften können Sie Ihre Dateien suchen und organisieren. Eigenschaften können auch von Anwendungen zum Ausführen anwendungsspezifischer Aufgaben genutzt werden (z. B. zum Korrigieren der Belichtung eines Fotos). Eigenschaften werden nicht an Microsoft gesendet, es sei denn, Sie senden eine Datei an Microsoft.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Bestimmte Dateieigenschaften können Sie über das Vorschaufenster in Windows Explorer ändern oder löschen, oder indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei klicken und dann Eigenschaften auswählen. Einige Eigenschaften, die Bestandteil der Datei sind, z. B. Änderungsdatum, Dateigröße, Dateiname sowie einige anwendungsspezifische Eigenschaften, können nicht auf diese Weise entfernt werden. Anwendungsspezifische Eigenschaften können Sie nur bearbeiten oder entfernen, wenn das zum Erstellen der Datei verwendete Programm diese Möglichkeit anbietet. Weitere Informationen zum Ändern oder Entfernen von Dateieigenschaften finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

Registrierung

Aufgabe und Funktion des Features

Die Registrierung Ihrer Windows Vista-Software ist optional und kann jederzeit erfolgen. Wenn Sie die Registrierung vornehmen, erhalten Sie Tipps, kreative Hinweise und andere Informationen zur optimalen Nutzung von Windows Vista.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Zum Abschluss der Registrierung bittet Microsoft Sie um die Angabe einiger persönlicher Daten wie Name, E-Mail-Adresse und Land oder Region. Außerdem werden automatisch einige Informationen über Ihren Computer gesendet, z. B. die verwendete Windows-Version, die Art der Computerhardware und ein Teil des Product Keys.

Verwendung der Informationen

Die erfassten Informationen helfen Microsoft, Ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und Ihnen Informationen zu Windows Vista bereitzustellen. Anhand der unvollständigen Product Key-Informationen werden der Computerhersteller und der Vertriebskanal identifiziert. Die Informationen können nicht dazu verwendet werden, Ihren Computer eindeutig zu identifizieren. Weitere Informationen zur Sicherheit Ihrer Registrierungsinformationen, einschließlich deren Aktualisierung, finden Sie in den Microsoft Online-Datenschutzbestimmungen auf der Microsoft-Website.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Unter System und Wartung in der Systemsteuerung können Sie auf die Windows Vista-Onlineregistrierung im Begrüßungscenter zugreifen. Wenn Sie die Registrierungsinformationen aktualisieren möchten, befolgen Sie die Anweisungen zum Aktualisieren Ihres Profils in den Microsoft Online-Datenschutzbestimmungen auf der Microsoft-Website.

RMS-Client (Rights Management Services)

Aufgabe und Funktion des Features

Bei RMS-Clientsoftware (Rights Management Services) handelt es sich um eine Datenschutztechnologie, durch die digitale Informationen in RMS-fähigen Anwendungen vor unberechtigter Verwendung (online und offline, innerhalb und außerhalb einer Firewall) geschützt werden. Sie können festlegen, wie Empfänger die in der Datei enthaltenen Informationen verwenden dürfen, z. B. wer die Datei öffnen, ändern, drucken, weiterleiten oder sonstige Aktionen ausführen darf. Um eine Datei mit Zugriffseinschränkungen zu erstellen oder anzuzeigen, muss der Computer eine RMS-fähige Anwendung ausführen und über Zugriff auf einen RMS-Server verfügen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

RMS identifiziert Sie anhand Ihrer E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail-Adresse wird auf Ihrem Computer in Nutzungslizenzen und Identitätszertifikaten gespeichert, die von einem RMS-Server erstellt werden. Identitätszertifikate und Nutzungslizenzen werden an RMS-Server und von diesen übermittelt. Ist Ihr Computer Teil einer Unternehmens- oder Netzwerkumgebung, ist das Unternehmen üblicherweise der Eigentümer und der Standort des RMS-Servers. Wenn Sie Windows Live-Dienste verwenden, handelt es sich um einen RMS-Server bei Microsoft. Ihre E-Mail-Adresse wird ebenfalls auf dem RMS-Server gespeichert. Die Informationen werden mit dem SSL-Protokoll (Secure Socket Layer) an die Microsoft RMS-Server gesendet.

Verwendung der Informationen

Mithilfe der Nutzungslizenz können Sie auf geschützte Informationen zugreifen. Das Identitätszertifikat wird verwendet, um Sie gegenüber einem RMS-Server zu identifizieren, und ermöglicht Ihnen, Informationen zu schützen und auf geschützte Informationen zuzugreifen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Die RMS-Clientfeatures sind nicht standardmäßig aktiviert, und Sie können selbst entscheiden, ob Sie sie aktivieren oder verwenden möchten. Aktivieren Sie die Features jedoch nicht, können Sie keine Dateien mit Zugriffseinschränkungen öffnen.

Spracherkennung

Aufgabe und Funktion des Features

Die Microsoft-Spracherkennung für Windows ermöglicht die Spracherkennung in Windows und allen Anwendungen, die diese Funktion einsetzen. Die Genauigkeit der Microsoft-Spracherkennung wird erhöht, wenn die Anpassung aktiviert ist. Durch die Anpassung lernt das Programm, wie Sie sprechen, d. h., welche Wörter Sie bevorzugt verwenden, Ihre Aussprache, die relative Häufigkeit einzelner Wörter und wie Sie die Grammatik einsetzen.

Die Microsoft-Spracherkennung verwendet außerdem ein Benutzerlexikon. Das Benutzerlexikon enthält eine Liste von Wörtern und deren Aussprache. Wenn Sie über das Wörterbuch ein neues Wort oder eine neue Aussprache für ein vorhandenes Wort hinzufügen, wird dieser Eintrag im Benutzerlexikon gespeichert. Bei Tablet PCs werden auch die Wörter, die Sie zur Handschrifterkennung hinzufügen, in das Benutzerlexikon aufgenommen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn die Anpassung aktiviert ist, werden die Texte, die Sie in Dokumenten auf Ihrem System verfassen, üblicherweise in Fragmenten aus je drei Wörtern erfasst und gespeichert, zusammen mit den Korrekturen während des Diktierens. Außerdem können Sie bestimmte Wörter über das Wörterbuch zum Benutzerlexikon hinzufügen.

Diese Informationen werden in Ihrem persönlichen Sprachprofil gespeichert. Die Sprachprofile werden für jeden Benutzer getrennt gespeichert, und die Benutzer eines Computers können nicht auf die Profile anderer zugreifen. Administratoren haben Zugriff auf alle Profile auf dem Computer. Die Informationen werden nicht an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Die Microsoft-Spracherkennung verwendet beim Diktieren die Wörter aus dem Benutzerlexikon. Die Spracherkennung erlernt Ihren Sprachgebrauch auch durch die Analyse der von Ihn en verfassten Texte. Außerdem werden die beim Diktieren durchgeführten Korrekturen analysiert, und für die verwendeten Wörter wird ein Wahrscheinlichkeitswert ermittelt. Auf diese Weise ist eine noch genauere Spracherkennung möglich.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Alle Benutzer können die Anpassung des Spracherkennungsfeatures aktivieren oder deaktivieren. Außerdem können Sie Ihr Sprachprofil (und die meisten Anpassungsdaten) löschen. Verwenden Sie dazu die erweiterten Spracherkennungsoptionen unter Erleichterte Bedienung in der Systemsteuerung. Außerdem können Sie Wörter, die Sie zum Benutzerlexikon hinzugefügt haben, über die Option Vorhandene Wörter ändern im Wörterbuch wieder löschen. Wenn Sie Ihr Sprachprofil löschen, wird Ihr Benutzerlexikon nicht gelöscht. Bei Verwendung Ihres Benutzerprofils auf einem anderen Computer werden dort möglicherweise alle hinzugefügten, benutzerspezifischen Wörter gespeichert, bis Sie sie löschen.

TPM-Dienste (Trusted Platform Module)

Aufgabe und Funktion des Features

TPM-Sicherheitshardware (Trusted Platform Module) ist ein in einige Computer eingebauter Mikrochip, der, wenn er vorhanden ist und initialisiert wurde, Ihrem Computer ermöglicht, alle Vorteile moderner Sicherheitsfunktionen, wie BitLocker™-Laufwerksverschlüsselung, zu nutzen.

TPM-Dienste stellen eine Reihe von Softwarekomponenten für Sicherheitsfunktionen bereit, die Version 1.2 von TPM verwenden. TPM-Dienste umfassen TPM-Initialisierungs- und Verwaltungstools, einen Treiber und einen Softwarelayer, der Anwendungen die gemeinsame Nutzung von TPM ermöglicht.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

TPM-Dienste enthalten TPM-Initialisierungsfunktionen, mit denen Sie einen Besitzer für TPM aktivieren und erstellen können. Während der Initialisierung werden Sie aufgefordert, ein TPM-Besitzerkennwort zu erstellen. Zum Verwenden des TPMs Ihres Computers müssen Sie ein TPM-Besitzerkennwort erstellen. Mithilfe des TPM-Besitzerkennworts stellen Sie sicher, dass Sie auf die Verwaltungsfunktionen von TPM zugreifen können. Indem Sie das TPM-Besitzerkennwort speichern, erleichtern Sie die Verwaltung des Zugriffs auf das TPM.

Mit dem TPM-Initialisierungs-Assistenten können Sie Ihr TPM-Besitzerkennwort drucken oder in eine Datei auf einem USB-Flashlaufwerk speichern. Diese Datei enthält TPM-Besitzerautorisierungsinformationen, die über das TPM-Besitzerkennwort abgeleitet werden. Sie enthält außerdem den Computernamen, die Betriebssystemversion, den Ersteller und das Erstellungsdatum, damit Sie die Datei leichter wiedererkennen können. In einem Unternehmen können Administratoren mithilfe von Gruppenrichtlinien festlegen, dass diese TPM-Besitzerautorisierungsinformationen automatisch auf einem Active Directory-Domänendiensteserver gespeichert werden.

Jedes TPM verfügt über einen eindeutigen kryptografischen "Bestätigungsschlüssel", mit dem es seine Authentizität anzeigt. Der Bestätigungsschlüssel kann vom Computerhersteller im TPM erstellt und gespeichert werden. Möglicherweise muss aber auch die Erstellung des Bestätigungsschlüssels von Windows im TPM ausgelöst werden. Der Bestätigungsschlüssel wird außerhalb des TPM nicht vollständig verfügbar gemacht, und nach der Erstellung kann er nicht wieder zurückgesetzt werden.

Nach der Initialisierung können Anwendungen mithilfe von TPM zusätzliche eindeutige kryptografische Schlüssel erstellen und sichern. Die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung verwendet TPM beispielsweise, um den Schlüssel zu schützen, der die Festplatte verschlüsselt.

Verwendung der Informationen

Wenn Sie das TPM-Besitzerkennwort in eine Datei speichern, können Sie anhand der in dieser Datei gespeicherten zusätzlichen Computer- und Benutzerinformationen den Computer und das zugehörige TPM leichter identifizieren. Der TPM-Bestätigungsschlüssel wird von Windows nur während der TPM-Initialisierung v erwendet, um das TPM-Besitzerkennwort vor dem Versand an TPM zu verschlüsseln. Windows überträgt keine kryptografischen Schlüssel vom Computer an andere Orte.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Nachdem das TPM eines Computers initialisiert wurde, können Administratoren mit den TPM-Diensten den Zugriff auf bestimmte TPM-Funktionen über ein Befehlsverwaltungsfeature verhindern. Standardmäßig blockiert Windows TPM-Befehle, die persönliche Informationen preisgeben, sowie TPM-Befehle, die aus früheren Versionen der Hardware verworfen oder gelöscht wurden. Diese Liste mit Blockierungen kann durch einen Administrator geändert werden.

Sie können TPM jederzeit deaktivieren. Indem Sie das TPM deaktivieren, verhindern Sie, dass die kryptografischen Funktionen des TPM von der Software auf Ihrem Computer verwendet wird. Sie können TPM auch auf die Herstellerstandardwerte zurücksetzen. Indem Sie TPM zurücksetzen, werden die Besitzerinformationen und alle TPM-basierten Schlüssel und kryptografischen Daten, mit Ausnahme des Bestätigungsschlüssels, entfernt, die möglicherweise während des TPM-Betriebs von Anwendungen erstellt wurden.

Aktualisierung von Stammzertifikaten

Aufgabe und Funktion des Features

Wenn einer Anwendung ein Zertifikat vorgelegt wird, das von einer nicht direkt vertrauten Zertifizierungsstelle ausgestellt ist (d. h. ein Zertifikat, das in der Liste der vertrauenswürdigen Zertifikate auf Ihrem Computer nicht enthalten ist), kontaktiert die Funktion Stammzertifikate aktualisieren den Windows Update-Onlinedienst und überprüft, ob Microsoft die Zertifizierungsstelle zur Liste der vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen hinzugefügt hat. Wenn die Zertifizierungsstelle in der Microsoft-Liste der vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen enthalten ist, wird das entsprechende Zertifikat auf Ihrem Computer automatisch zur Liste der vertrauenswürdigen Zertifikate (Zertifikatspeicher) hinzugefügt.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die Funktion Stammzertifikate aktualisieren fordert beim Windows Update-Onlinedienst die aktuelle Liste der im Microsoft-Stammzertifikatsprogramm enthaltenen Stammzertifizierungsstellen an. Wenn das nicht vertrauenswürdige Zertifikat in der Liste genannt wird, erhält die Funktion zur Aktualisierung von Stammzertifikaten dieses Zertifikat von Windows Update und speichert es als vertrauenswürdiges Zertifikat auf dem Computer. Microsoft verwendet die bei diesem Vorgang übermittelten Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Weitere Informationen über Windows Update und den Schutz Ihrer Daten finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zu Windows Update.

Verwendung der Informationen

Die Informationen werden von Microsoft dazu verwendet, die auf Ihrem Computer gespeicherte Liste der vertrauenswürdigen Zertifikate zu aktualisieren.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Die Funktion Stammzertifikate aktualisieren ist standardmäßig aktiviert. Weitere Informationen dazu, wie Sie die Funktion Stammzertifikate aktualisieren auf einem Computer deaktivieren, finden Sie im Artikel Verwenden von Windows Vista: Steuern der Kommunikation mit dem Internet auf der Microsoft TechNet-Website.

Weitere Informationen

Wenn Ihnen ein Zertifikat vorgelegt wird, das von einer nicht direkt vertrauten Stammzertifizierungsstelle ausgestellt wurde, und die -Komponente auf Ihrem Computer nicht installiert ist, können Sie die Aktion, für die die Authentifizierung erforderlich ist, nicht abschließen. Ihnen ist es dann beispielsweise nicht möglich, Software zu installieren, eine verschlüsselte oder digit al signierte E-Mail-Nachricht anzuzeigen oder über einen Browser an einer SSL-Sitzung (Secure Socket Layer) teilzunehmen.

UPnP-Technologie

Aufgabe und Funktion des Features

UPnP-Technologie stellt Peer-to-Peer-Gerätesteuerung für Netzwerkgeräte bereit. UPnP-Technologie ermöglicht das Suchen und Steuern von Geräten und Diensten über standardbasierte Protokolle.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Mithilfe der beim Suchvorgang von dieser Funktion bereitgestellten IP-Adresse kann Ihr Computer Informationen von UPnP-Geräten empfangen, z. B. alle Statusänderungen der Geräte. Wenn ein UPnP-Gerät einen URL (Uniform Resource Locator) bereitstellt, können Sie mithilfe eines Browsers auf Steuerungsfunktionen, Informationen oder gerätespezifische Fähigkeiten des Herstellers zugreifen.

Verwendung der Informationen

Die ausgetauschten Informationen sind beispielsweise grundlegende Informationen über die Geräte und deren Dienste sowie ein URL, der zum Erfassen weiterer Informationen, wie Gerätefabrikat, -modell und -seriennummer, verwendet werden kann. Außerdem können die Informationen eine Liste von Geräten und Diensten sowie URLs für den Zugriff auf Funktionen umfassen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Um die Suche von UPnP-Geräten in Ihrem Netzwerk zuzulassen oder zu verhindern, sollten Sie außerdem den SSDP-Suchdienst (Simple Service Discovery Protocol) in Windows aktivieren bzw. deaktivieren. Bevor Sie PnP-X-fähigen Geräten die Kommunikation in Ihrem Netzwerk erlauben, sollten Sie sich daher vergewissern, dass Ihr Netzwerk sicher ist. Wenn Sie z. B. ein Kabelmodem verwenden, um auf das Internet zuzugreifen, sollten Sie in Erwägung ziehen, einen Router zu installieren, der Ihren Bereich des Netzwerks vom dem Ihrer Nachbarn isoliert. Oder, wenn Sie ein drahtloses Netzwerk einsetzen, ist es empfehlenswert, einen sicheren Authentifizierungsdienst, wie WEP (Wired Equivalent Privacy) oder WPA (Wi-Fi Protected Access) zu aktivieren. Weitere Informationen zum Einrichten eines sicheren drahtlosen Netzwerks finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

Windows Anytime-Upgrade

Aufgabe und Funktion des Features

Windows Anytime Upgrade ermöglicht Ihnen, Ihre Version von Windows Vista auf einfache Weise zu aktualisieren. Sie werden dazu auf die Website eines teilnehmenden Händlers geleitet, wo Sie das Upgrade erwerben können.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie Windows Anytime Upgrade verwenden, werden Sie an eine Microsoft-Website weitergeleitet. Dabei werden einige zusätzliche Informationen gesendet, z. B. die aktuelle Windows Vista-Edition, die Landes-/Regionskennzahl, auf welche Version Sie upgraden möchten, der Händler, bei dem Sie das aktuelle Betriebssystem gekauft haben, und der Händler, an den die Upgradeanfrage weitergeleitet werden soll.

Verwendung der Informationen

Die Informationen werden verwendet, um Sie an den gewünschten Händler weiterzuleiten und um sicherzustellen, dass Sie den Computer auf die richtige Windows-Version upgraden. Zuerst werden die Informationen an einen Microsoft-Server gesendet. Dort werden sie geprüft und dann an den entsprechenden teilnehmenden Händler weitergeleitet.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können ein Upgrade zu einem beliebigen Zeitpunkt starten und den Überprüfungs- und Kaufvorgang jederzeit abbrechen. Administratoren können Windows Anytime Upgrade über Gruppenrichtlinien deaktivieren.

Weitere Informationen zu Windows Anytime Upgrade finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

Windows-Kalender

Aufgabe und Funktion des Features

Der Windows-Kalender ermöglicht Ihnen, Termine und Aufgaben auf einfache Weise zu verwalten sowie Kalender, die Sie erstellt hab en, zu veröffentlichen und für andere Benutzer freizugeben.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die in die Kalender eingegebenen Informationen werden lokal auf dem Computer gespeichert. Wenn Sie einen Kalender veröffentlichen, werden die Informationen auf den Hostserver Ihrer Wahl exportiert und allen Benutzern bereitgestellt, die Ihren Kalender auf dem Hostserver abonnieren. Die Abonnenten können die zusammenfassenden Informationen (oder Titel) Ihrer Termine anzeigen. Sie können weitere Informationen freigeben, z. B. Kalendernotizen, Ereignistitel, Erinnerungen oder Aufgaben. Auf Wunsch werden die Aktualisierungen, die Sie an Ihren Kalenderinformationen vornehmen, an alle Abonnenten gesendet.

Verwendung der Informationen

Mit dem Kalender können Sie Ihre Termine und Aufgaben verwalten. Indem Sie Ihre Kalenderinformationen veröffentlichen, ermöglichen Sie anderen Benutzern, dasselbe zu tun. Wenn Sie Ihren Kalender veröffentlichen, sollten Sie keine persönlichen Informationen eingeben, die Sie nicht für andere Personen freigeben möchten.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können für jeden Ihrer Kalender selbst entscheiden, ob Sie Kalendernotizen, Ereignistitel, Erinnerungen oder Aufgaben freigeben möchten. Nach der Freigabe können Sie festlegen, ob Kalenderaktualisierungen automatisch synchronisiert und an alle Abonnenten gesendet werden. Auf Wunsch können Sie Ihren Kalender mit einem Kennwortschutz versehen, damit dieser nur von den vorgesehenen Freunden und Familienmitgliedern geöffnet und angezeigt werden kann. Sie können freigegebene Kalender jederzeit vom Hostserver löschen. Der für die Veröffentlichung der Kalender verwendete Hostserver kann Eigentum Ihres Internetdienstanbieters (ISP) oder von Dritten sein. Wenn Sie Informationen an andere Anbieter senden, gelten für die Verwendung der Informationen die Datenschutzbestimmungen dieser Anbieter.

Windows Collaboration-Technologien

People Near Me

Aufgabe und Funktion des Features

People Near Me ist ein Dienst, der Personen an Computern in Ihrem lokalen Netz (Subnetz) erkennt und diesen erlaubt, Ihnen Einladungen für Programme, z. B. Windows Meeting Space, zu senden. Diese Benutzer können Sie nur zur Teilnahme an Programmen einladen, die auf Ihrem Computer installiert sind. Zum Verwenden von People Near Me müssen Sie sich bei dem Dienst anmelden.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Standardmäßig sind Ihr People Near Me-Anzeigename, der Computername und die IP-Adresse für alle Personen im lokalen Netzwerk sichtbar. Wenn Sie möchten, wird auch Ihr Benutzerkontobild (das Ihrem Benutzerkonto im Startmenü zugeordnete Bild) angezeigt. Programme, die People Near Me verwenden, veröffentlichen zusätzliche Informationen, die für andere Benutzer sichtbar sind.

Verwendung der Informationen

Diese Informationen werden nicht an Microsoft gesendet oder von Microsoft verwendet. Nur Personen in Ihrem lokalen Netzwerk (Subnetz) können die Informationen anzeigen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können die Anmeldung und Verwendung von People Near Me automatisieren oder sich jedes Mal manuell anmelden, wenn Sie den Dienst nutzen möchten. Ihren People Near Me-Anzeigenamen und das Benutzerkontobild können Sie selbst wählen.

Windows Meeting Space

Aufgabe und Funktion des Features

Windows Meeting Space ermöglicht Ihnen, effizienter mit anderen Personen in einem Besprechungsraum oder über das Internet zusammenzuarbeiten. Sie können Dateien freigeben, Ihren Desktop oder eine Anwendung an andere Benutzer ausstrahlen und verfolgen, wer an Besprechungen teilnimmt. Außerdem können Sie drahtlose Ad-hoc-Netzwerke erstellen, um jederzeit und überall die Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Erfasste, v erarbeitete oder übermittelte Informationen

Während einer Windows Meeting Space-Sitzung sind Ihr People Near Me-Anzeigename, die IP-Adresse und der Computername sowie Ihre Benutzerkachel (das Bild, das normalerweise auf dem Windows Start-Bildschirm angezeigt wird) für alle Teilnehmer sichtbar.

Verwendung der Informationen

Die Informationen werden von anderen Windows Meeting Space-Teilnehmern verwendet, um Sie zu identifizieren. Nur Windows Meeting Space-Teilnehmer können die Informationen sehen. Diese Informationen werden nicht an Microsoft gesendet oder von Microsoft verwendet.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie entscheiden selbst, an welchen Besprechungen sie teilnehmen. Auch Ihren People Near Me-Anzeigenamen und die Benutzerkachel können Sie selbst wählen und bestimmen, welche Dateien Sie für die anderen Teilnehmer freigeben. Wenn Sie Ihre Benutzerkachel von der Freigabe für andere ausschließen möchten, deaktivieren Sie die Option im People Near Me-Dialogfeld Persönliche Einstellungen. Sie werden über die Teilnehmer an allen Windows Meeting Space-Sitzungen, an denen Sie teilnehmen, benachrichtigt.

Windows-Systemsteuerung

Aufgabe und Funktion des Features

Die Systemsteuerung enthält jetzt ein Feld für die Suche, mit dem Sie auf einfache Weise die Aufgaben der Systemsteuerung durchsuchen und eine gewünschte Aufgabe schnell finden können.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Wenn Sie zur Verbesserung der Suchergebnisse der Systemsteuerung beitragen möchten, werden die in das Suchfeld eingegebenen Abfragen an Microsoft gesendet. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Nur die Abfragen, die aus dem Suchfeld in der Systemsteuerung stammen, werden an Microsoft gesendet. Abfragen aus anderen Implementierungen des Suchfelds werden nicht weitergeleitet.

Verwendung der Informationen

Mithilfe dieser Informationen kann Microsoft verbesserte Stichwörter für die Aufgaben in der Systemsteuerung bereitstellen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Standardmäßig sendet Windows keine Abfrageinformationen an Microsoft. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Anfragen aus dem Suchfeld in der Systemsteuerung an Microsoft senden möchten. Dazu müssen Sie dem Senden der Informationen zustimmen, wenn Sie danach gefragt werden. Das Senden der Abfragen können Sie jederzeit beenden. Verwenden Sie dazu beim Ausführen einer Suche die entsprechende Option in der Systemsteuerung.

Windows-Hilfe

Windows-Onlinehilfe und -support

Aufgabe und Funktion des Features

Ist dieses Feature aktiviert, ermöglicht es Ihnen die Suche in Windows-Onlinehilfe und -support, wenn Sie mit dem Internet verbunden sind, und bietet somit den Zugriff auf die aktuellsten verfügbaren Inhalte.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Bei der Verwendung von Windows-Onlinehilfe und -support wird Ihre Suchanfrage zusammen mit Ihren Bewertungen oder Ihrem Feedback zu den angezeigten Hilfethemen an Microsoft gesendet. Windows-Onlinehilfe und -support erfasst nicht bewusst Informationen, anhand derer Sie persönlich identifiziert werden können. Wenn Sie persönliche Informationen in das Suchfeld oder das Feedbackfeld eingeben, werden diese zwar gesendet, von Microsoft nicht aber nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Verwendung der Informationen

Microsoft verwendet die Informationen, um Hilfethemen zu Ihren Suchanfragen anzuzeigen, die bestmöglichen Ergebnisse zurückzugeben, neue Inhalte zu entwickeln und vorhandene Inhalte zu verbessern.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Windows-Onlinehilfe und -support ist standardmäßig deak tiviert. Die Ergebnisse von Windows-Onlinehilfe und -support werden bei der Verwendung des Hilfesystems nicht berücksichtigt, es sei denn, Sie aktivieren die Option. Wenn Sie Windows-Hilfe und Support zum ersten Mal verwenden, erhalten Sie die Gelegenheit, Windows-Onlinehilfe und -support zu aktivieren. Sie können Ihre Auswahl jederzeit ändern. Verwenden Sie dazu die Option Einstellungen im Menü Optionen, oder aktivieren/deaktivieren Sie Onlinehilfe anfordern über die Umschaltfläche unten rechts im Hilfefenster.

Programm zur Verbesserung der Hilfe

Aufgabe und Funktion des Features

Durch das Programm zur Verbesserung der Hilfe kann Microsoft ermitteln, welche Trends bei der Verwendung der Hilfe vorliegen, um auf diese Weise die Suchergebnisse und die Relevanz der Inhalte zu verbessern. Die Informationen werden verwendet, um Ihre Erfahrungen mit Windows-Hilfe und Support weiter zu verbessern. Sie können am Programm zur Verbesserung der Hilfe nur teilnehmen, wenn Sie Windows-Onlinehilfe und -support verwenden.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Im Rahmen des Programms zur Verbesserung der Hilfe werden Informationen über die auf dem Computer ausgeführte Windows-Version und die Verwendung von Windows-Hilfe und Support an Microsoft gesendet, einschließlich der Abfragen, die Sie beim Durchsuchen von Windows-Hilfe und Support eingeben.

Verwendung der Informationen

Die erfassten Daten dienen dazu, Trends und Nutzungsmuster zu ermitteln, damit Microsoft die Qualität der angebotenen Inhalte und die Relevanz der Suchergebnisse verbessern kann. Microsoft verwendet die Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Das Programm zur Verbesserung der Hilfe ist standardmäßig deaktiviert. Sie nehmen nur am Programm zur Verbesserung der Hilfe teil, wenn Sie diese Option aktivieren. Zum Aktivieren oder Deaktivieren des Features wählen Sie die Option Einstellungen im Menü Optionen aus, oder aktivieren/deaktivieren Sie Onlinehilfe anfordern über die Umschaltfläche unten rechts im Hilfefenster. Administratoren können mithilfe von Gruppenrichtlinien verhindern, dass Daten an Microsoft gesendet werden, oder die gesendeten Daten auf Informationen zum Programm zur Verbesserung der Hilfe und Suchanfragen beschränken.

Windows Mail

Aufgabe und Funktion des Features

Bei Windows Mail handelt es sich um ein Programm zum Lesen von E-Mails und Newsgroups. Es enthält Features wie Anpassungsregeln für den Posteingang, Offlinesynchronisierung, Sofortsuche sowie Junk- und Phishing-E-Mail-Filter. Windows Mail umfasst außerdem den Dienst Communitys, der Informationen über Newsgroupnachrichten anzeigt, z. B. Bewertungen und Einstufungen. Wenn Ihre Newsgroupserveradministratoren das Feature Communitys unterstützen, werden Newsgroupnachrichten mit diesen zusätzlichen Communitysfunktionen angezeigt.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Sie müssen Ihre E-Mail-Kontoinformationen und den Servernamen eingeben, damit Windows Mail die Verbindung zum E-Mail-Server herstellen kann. Sie können auch Ihren Anzeigenamen festlegen, der dann im E-Mail-Kopf jeder E-Mail-Nachricht, die Sie senden, angezeigt wird. Diese Informationen werden nicht an Microsoft gesendet, es sei denn, Sie senden eine E-Mail an das Unternehmen oder verwenden einen Microsoft-E-Mail-Dienst, wie z. B. Windows Live Mail, Hotmail oder MSN Mail. Ihr E-Mail-Dienstanbieter verarbeitet die gesendeten und empfangenen E-Mail-Nachrichten. Für die Verwendung dieser Informationen durch den E-Mail-Dienstanbieter gelten dessen Datenschutzbestimmungen.

Wenn Sie das Feature Communitys aktivieren, wird bei jedem Start von Windows Mail überprüft, ob Ihre Newsgroupserver die Communitysfunktionen unterstützen, z. B. Nachrichtenbewertungen und -einstufungen. Zum Verwenden erweiterter Communitysfunktionen (z. B. der Möglichkeit zur Bewertung und Einstufung von Newsgroupbeiträgen), müssen Sie sich mit Ihren Windows Live ID-Anmeldeinformationen anmelden. Weitere Informationen zur Windows Live ID finden Sie in den Microsoft Online-Datenschutzbestimmungen.

Der Ordner Kontakte in Windows Vista dient Windows Mail zum Speichern und Organisieren Ihrer Kontakte. Es werden keine Informationen über Ihre Kontakte an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Ihre E-Mail-Kontoinformationen werden verwendet, um eine Verbindung zum E-Mail-Server herzustellen und den Empfängern der E-Mail-Nachricht einen beliebigen Namen als Absender anzuzeigen. Außerdem können Sie die erweiterten Communitysfunktionen im Programm zum Lesen von Newsgroups verwenden, wenn Sie sich mit Ihrer Windows Live ID anmelden.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Wenn Sie Ihre E-Mail-Kontoinformationen oder den Namen Ihres E-Mail-Servers nicht in Windows Mail angeben möchten, können Sie die Verbindung zum E-Mail-Server auch mit einer beliebigen anderen E-Mail-Anwendung herstellen. Wenn Sie Windows Mail nicht für Ihre E-Mails verwenden, erfasst das Programm auch keine Informationen. In Windows Mail können Sie den Anzeigenamen selbst festlegen und ändern, oder auf die Verwendung eines Anzeigenamens verzichten. Sie können Communitys aktivieren, wenn Sie sich zum ersten Mal eine Newsgroup abonnieren, und Sie können Communitys jederzeit über die Optionen in Windows Mail deaktivieren.

Windows Movie Maker

Dialogfeld "Projekteigenschaften"

Aufgabe und Funktion des Features

Zur besseren Identifikation und Organisation Ihrer erstellten Filme können Sie in das Dialogfeld Projekteigenschaften Informationen zu dem jeweiligen Film eingeben, beispielsweise Titel des Films, Autor, Beschreibung, Bewertung und Urheberrecht.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die Informationen, die Sie in das Dialogfeld Projekteigenschaften eingeben, werden nicht an Microsoft gesendet, aber jeder, der Zugang zu Ihren Windows Movie Maker-Projekt- oder Filmdateien hat, kann die Informationen anzeigen.

Verwendung der Informationen

Die Funktion Film veröffentlichen, mit der Sie Ihr fertig gestelltes Projekt als Film auf dem Computer oder einem anderen Gerät veröffentlichen können, speichert die Informationen, die Sie in das Dialogfeld Projekteigenschaften eingegeben haben, zusammen mit dem Film. Diese Informationen können angezeigt werden, wenn Sie oder andere Benutzer den Film in einem Media Player wiedergeben.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie sollten keine persönlichen Informationen in das Dialogfeld Projekteigenschaften eingeben, die Sie nicht mit dem veröffentlichten Film freigeben möchten. Sie können selbst entscheiden, ob Sie diese Informationen zusammen mit einem Film veröffentlichen. Verwenden Sie dazu die Optionen im Menü Extras von Windows Movie Maker.

Clip entfernen

Aufgabe und Funktion des Features

Sie können einen Clip aus einem Auflistungsordner, einem Storyboard oder einer Zeitachse in Windows Movie Maker oder aus der Windows-Fotosammlung entfernen. Dadurch werden die Informationen, die den Clip definieren, entfernt, nicht aber die zugrunde liegende digitale Mediendatei.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Zu den Clipinformationen gehören der Speicherort und der Dateiname des Clips, der Dateityp sowie medienspezifische Informationen wie Dauer oder Aufnahmedatum. Wenn Sie einen Clip löschen, wird die digitale Mediendatei, auf die der Clip ve rweist, nicht gelöscht.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Digitale Mediendateien können mit Windows Explorer gelöscht werden.

Windows-Druckwarteschlange

Aufgabe und Funktion des Features

Die Windows-Druckwarteschlange ist für viele der Funktionen zuständig, die das Drucken ermöglichen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Druckauftragsdaten werden in einer Spooldatei in einem Spoolerverzeichnis erfasst und gespeichert. Die von den Druckertreibern (z. B. dem Microsoft Postscript-Druckertreiber) gesendeten Druckdeckblattdaten enthalten Angaben wie Benutzername, Auftragsname und Auftragsgröße. Diese Daten werden mit den gespoolten Daten als Schattendatei im Spoolerverzeichnis gespeichert. Die Daten sind für Drittanwendungen über Programmschnittstellen verfügbar und können über verschiedene Standardprotokolle übermittelt werden. Die Druckwarteschlangendaten werden in der Registrierung gespeichert. Auch die Ports werden in der Registrierung gespeichert. Sie können von allen lokalen und Remotebenutzern erstellt oder angezeigt werden, die bei dem Computer angemeldet sind, zu dem der Drucker hinzugefügt wurde. Installierbare Komponenten, wie beispielsweise Sprachmonitore, Treiber, Anschlussmonitore und Druckanbieter, sind auch remote und lokal für alle Benutzer sichtbar, sofern sie zur Gruppe Jeder gehören. Diese Informationen werden nicht an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Die Informationen werden verwendet, um die Druckfunktionen in Windows bereitzustellen. Auftragsdaten werden verwendet, um den Status der verarbeiteten Aufträge für Benutzer, Administratoren und Verwaltungstools anzuzeigen. Auf den Inhalt des gedruckten Dokuments haben nur der Eigentümer des Dokuments und die Systemadministratoren Zugriff.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können den Spoolerdienst über die Option Dienste unter Verwaltung in der Systemsteuerung deaktivieren. Wenn Sie den Dienst jedoch deaktivieren, können Sie nicht drucken. Alle Benutzer können standardmäßig Spooldateien schreiben, aber nur Administratoren verfügen über Berechtigungen zum Lesen und Aktualisieren der Spooldateien. Druckdeckblattdaten, die Informationen wie Benutzername, Auftragsname und Auftragsgröße enthalten, können von allen Benutzern gelesen werden.

Windows-Problemberichterstattung

Aufgabe und Funktion des Features

Viele Microsoft-Softwareprogramme, beispielsweise Windows Vista, nutzen den Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst. Wenn in einem dieser Softwareprogramme ein Problem auftritt, werden Sie gefragt, ob Sie einen Bericht senden und nach einer Lösung suchen möchten. Sie können die Details des Berichts vor dem Senden anzeigen, einige Dateien liegen jedoch möglicherweise nicht in lesbarem Format vor.

Der Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst unterstützt Microsoft und Windows-Partner dabei, Probleme in der verwendeten Software zu diagnostizieren und Lösungen bereitzustellen. Nicht für alle Probleme gibt es Lösungen. Sind jedoch Lösungen verfügbar, werden diese als schrittweise Anleitungen zum Beheben des gemeldeten Problems oder als installierbare Updates bereitgestellt.

In Windows Vista können Sie Probleme automatisch melden, ohne dass Windows Sie bei jedem auftretenden Problem um Ihre Zustimmung bittet. Wenn Sie die automatische Berichterstattung verwenden, werden Sie normalerweise nicht aufgefordert, die Informationen in einem Bericht vor dem Senden zu überprüfen. Es werden jedoch nur dann Informationen gesendet, wenn Sie (bzw. der System- oder Netzwerkadministrator) festlegen, dass Probleme gemeldet werden sollen. Sie können die Problemberichterstattung jederzeit deaktivieren.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die Windows-Problemberichterstattung kann Informationen über Probleme erfassen, die Sie bei Ihrer Arbeit unterbrechen, aber auch über Fehler, die im Hintergrund auftreten. Berichte können versehentlich persönliche Daten enthalten, diese Informationen werden von Microsoft aber nicht verwendet, um Sie zu identifizieren oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Ein Bericht, in dem sich ein Snapshot des Computerarbeitsspeichers befinden, kann beispielsweise Ihren Namen, Teile des bearbeiteten Dokuments oder Daten, die Sie kürzlich an eine Website gesendet haben, enthalten. Wenn Sie befürchten, dass ein Bericht persönliche oder vertrauliche Daten enthalten könnte, sollten Sie den Bericht nicht senden. Wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Bericht derartige Informationen enthält, fragt Windows, auch wenn Sie die automatische Berichterstattung aktiviert haben, nach, ob Sie den Bericht senden möchten. Auf diese Weise können Sie den Bericht vor dem Senden an Microsoft prüfen.

Berichte, die Sie noch nicht an Microsoft gesendet haben, einschließlich die diesen Berichten beigefügten Dateien und Daten, werden möglicherweise auf Ihrem Computer gespeichert, bis Sie eine Gelegenheit haben, diese zu überprüfen und zu senden. Auch bereits gesendete Berichte, einschließlich der beigefügten Dateien und Daten, können auf Ihrem Computer gespeichert werden.

Weitere Informationen darüber, welche Daten in Fehlerberichten enthalten sein können, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zum Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst.

Verwendung der Informationen

Microsoft verwendet die Informationen über Fehler und Probleme, um Windows und die zur Verwendung mit Windows-Betriebssystemen entwickelte Software und Hardware zu verbessern. Angestellte, Vertragspartner, Vendoren und Partner von Microsoft erhalten gegebenenfalls Zugriff auf Informationen, die vom Berichterstattungsdienst erfasst wurden. Sie verwenden diese Informationen aber ausschließlich zum Reparieren oder Verbessern der von ihnen herausgegebenen oder hergestellten Produkte. Weitere Informationen über die Verwendung der Fehlerberichtsdaten finden Sie in den Datenschutzbestimmungen zum Microsoft-Fehlerberichterstattungsdienst.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Wenn Sie den Problemverlauf anzeigen, nach neuen Lösungen suchen oder Problemberichte und Lösungen löschen möchten, verwenden Sie Problemberichte und Lösungen in der Systemsteuerung, oder durchsuchen Sie Windows-Hilfe und Support nach weiteren Informationen.

Windows-Terminaldiensteclient

Remotedesktopverbindung

Aufgabe und Funktion des Features

Die Windows-Terminaldiensteclient-Software (Remotedesktopverbindung) stellt eine Möglichkeit bereit, eine Remoteverbindung mit einem Hostcomputer herzustellen, auf dem Windows-Terminaldienste ausgeführt werden.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Die Verbindungseinstellungen werden in einer RDP-Datei (Remote Desktop Protocol) auf Ihrem Computer gespeichert. Diese Einstellungen sind z. B. der Name der Domäne und Verbindungskonfigurationseinstellungen wie Name des Remotecomputers, Farbbittiefe, aktivierte Sitzungsgeräte, Audio und Zwischenablage. Anmeldeinformationen für diese Verbindungen sowie Terminaldiensteproxy-Anmeldeinformationen werden über Gespeicherte Benutzernamen und Kennwörter gespeichert. Eine Liste der Servernamen vertrauenswürdiger Terminaldienstegateways wird in der Registrierung gespeichert. Diese Liste wird dauerhaft gespeichert, es sei denn, sie wird vom Administrator gelöscht. Die Liste ist für Dritte oder andere Windows-Komponenten nicht zugänglich. Die Informationen werden nicht an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Die Daten v on Ihrem Computer werden erfasst, damit Sie eine Verbindung zu Servern (Remotecomputer mit Windows-Terminaldienste) mit den gewünschten Einstellungen herstellen können. Benutzername, Kennwort und Domäneninformationen werden erfasst, damit Sie Ihre Verbindungseinstellungen speichern und durch Doppelklicken auf eine RDP-Datei eine Verbindung starten können.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Sie können selbst entscheiden, ob Sie das Feature Remotedesktopverbindung nutzen. Wenn Sie das Feature Remotedesktopverbindung verwenden, enthalten die RDP-Dateien Informationen für eine Verbindung zu einem Remotecomputer, einschließlich der beim automatischen Speichern der Datei konfigurierten Optionen und Einstellungen. Sie können RDP-Dateien auch für Verbindungen zum selben Computer mit unterschiedlichen Einstellungen anpassen. Weitere Informationen zum Verwenden von Remotedesktopverbindungen finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

Weitere Informationen

Weitere Informationen über die in den RDP-Dateien gespeicherten Daten finden Sie online im MSDN-Artikel (Microsoft Developer Network) Win32_TSRemoteControlSetting. Weitere Informationen zum Feature Remotedesktopverbindung finden Sie unter Windows-Hilfe und Support.

Windows-Remoteunterstützung

Aufgabe und Funktion des Features

Mit der Windows-Remoteunterstützung können Sie eine andere Person einladen, eine Verbindung mit Ihrem Computer herzustellen, um Ihnen von einem Remotestandort aus bei einem Computerproblem zu helfen. Ist die Verbindung hergestellt, kann dieser Remotebenutzer Ihren Computerbildschirm anzeigen und mit Ihnen chatten. Mit Ihrer Zustimmung kann der Helfer über seine Maus und Tastatur Ihren Computer steuern und Ihnen zeigen, wie sich ein Problem beheben lässt. Auch Sie können einen anderen Benutzer auf dieselbe Weise unterstützen.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Windows-Remoteunterstützung stellt über das Internet oder über das Netzwerk, mit dem die Computer verbunden sind, eine verschlüsselte Verbindung zwischen den beiden Computern her. Wenn jemand über die Windows-Remoteunterstützung eine Verbindung zu Ihrem Computer herstellt, kann dieser Remotebenutzer Ihren Desktop, alle geöffneten Dokumente, und sämtliche sichtbaren privaten Informationen sehen. Sofern Sie die Steuerung Ihres Computers über die Maus und die Tastatur des Helfers zulassen, kann dieser außerdem Aktionen ausführen, z. B. Dateien löschen oder Einstellungen ändern. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen

Die Informationen dienen dazu, die verschlüsselte Verbindung herzustellen und dem Helfer den Zugriff auf Ihren Desktop zu ermöglichen. Es werden keine Informationen erfasst oder an Microsoft gesendet. Weitere Informationen zur Windows-Remoteunterstützung finden Sie unter Windows-Remoteunterstützung: Häufig gestellte Fragen unter Windows-Hilfe und Support.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Bevor Sie einem anderen Benutzer die Verbindung mit Ihrem Computer ermöglichen, sollten Sie alle geöffneten Programme oder Dokumente schließen, die der Helfer nicht sehen soll. Beobachten Sie die Aktionen des Helfers. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Bedenken aufgrund der auf Ihrem Computer angezeigten Informationen oder ausgeführten Aktionen haben, drücken Sie die ESC-Taste, um die Sitzung zu beenden.

Windows-Zeitdienst

Aufgabe und Funktion des Features

Der Windows-Zeitdienst synchronisiert automatisch die Uhrzeit des Computers mit einem zuverlässigen Zeitserver im Netzwerk, um Sicherheit und Leistung in Ihrem Netzwerk oder Unternehmen zu verbessern.

Erfasste, verarbeitete oder übermittelte Informationen

Der Dienst sendet Informationen in Form eines Netzwerkpakets an einen zuverlässigen Zeitserver. Die Verbindung verwendet ein Standard-NTP (Network Time Protocol). Standardmäßig wird dieser Dienst einmal pro Woche mit time.windows.com synchronisiert. Informationen im Zusammenhang mit dem Dienst werden im Windows-Systemereignisprotokoll in der Ereignisanzeige gespeichert. Der IP-Adresse des Zeitservers wird ebenfalls in den Windows-Ereignisprotokolleinträgen gespeichert. Zusätzlich werden Warnungen oder Informationen zu Fehlerbedingungen im Zusammenhang mit dem Dienst im Windows-Systemereignisprotokoll gespeichert.

Verwendung der Informationen

Die Informationen werden vom Windows-Zeitdienst verwendet, um die Uhrzeit des lokalen Computers automatisch mit einem zuverlässigen Zeitserver im Netzwerk zu synchronisieren.

Wahlmöglichkeit und Steuerung

Der Windows-Zeitdienst ist standardmäßig aktiviert. Über die Optionen unter Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung können Sie dieses Feature deaktivieren oder eine bevorzugte Zeitquelle auswählen. Das Deaktivieren des Windows-Zeitdiensts hat keinen direkten Einfluss auf Anwendungen oder andere Dienste, aber ohne eine zuverlässige Zeitquelle kann die Uhrzeit des lokalen Computers nach und nach immer mehr von anderen Computern im Netzwerk oder Internet abweichen. Anwendungen und Dienste, die von der genauen Zeit abhängen, können fehlschlagen oder nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren, wenn ein erheblicher Zeitunterschied zwischen Computern im Netzwerk besteht.

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