Informationsblatt zum Lebenszyklus von Windows-Produkten

Letzte Aktualisierung: Januar 2012

Jedes Windows-Produkt hat einen Lebenszyklus. Dieser beginnt mit der Produktveröffentlichung und endet, wenn ein Produkt nicht mehr unterstützt oder verkauft wird. Wenn Sie die Stichtage in diesem Lebenszyklus kennen, können Sie fundierte Entscheidungen hinsichtlich eines Upgrades oder anderer Änderungen an der Software treffen. Die folgenden Rechte und Einschränkungen gelten für den Lebenszyklus von Windows-Produkten.

Verkaufsende

Als Verkaufsende wird der Tag bezeichnet, an dem eine bestimmte Version von Windows nicht mehr an Einzelhandelsunternehmen oder Original Equipment Manufacturers (OEMs) geliefert wird. OEMs sind z. B. Dell und Toshiba, d. h. PC-Hersteller, die Windows-Software oftmals vorinstallieren. Wenn sich eine Version von Windows dem Verkaufsende nähert, ist ein guter Zeitpunkt für ein Upgrade gekommen.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Stichtage für das Verkaufsende von bestimmten Windows-Betriebssystemen.

Desktop-Betriebssysteme Markteinführung Einzelhandelsprodukte – Verkaufsende* Verkaufsende für PCs mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem

Windows XP

31. Dezember 2001

30. Juni 2008

22. Oktober 2010

Windows Vista

30. Januar 2007

22. Oktober 2010

22. Oktober 2011

Windows 7

22. Oktober 2009

Noch nicht festgelegt

Noch nicht festgelegt

* Wenn der Verkauf des Einzelhandelsprodukts eingestellt wird, kann es bis zum Verkaufsende für PCs mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem noch über OEMs (PC-Hersteller) erworben werden.

Verkaufsende: Fragen und Antworten

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Wie lautet die Lifecycle-Richtlinie, wenn ich einen PC erwerbe, auf dem Windows vorinstalliert ist?

Wenn Microsoft eine neue Version von Windows auf den Markt bringt, ist es OEMs bis zwei Jahre nach Veröffentlichung der neuen Version noch gestattet, PCs zu verkaufen, auf denen die frühere Version vorinstalliert ist. Bestimmte OEM-Versionen von Windows-Produkten umfassen Downgrade-Rechte (entsprechend der Definition in den Software-Lizenzbedingungen). Downgrade-Rechte ermöglichen die Verwendung einer früheren Version von Windows anstelle der auf einem neuen PC vorinstallierten lizenzierten Software. Weitere Informationen finden Sie unter Downgrade-Rechte.

Wie lautet die Lifecycle-Richtlinie beim Kauf von Windows als Paketversion?

Einzelhändlern ist es gestattet, die frühere Version von Windows noch ein Jahr lang ab Markteinführung der neuen Version zu verkaufen.

Wie lautet die Lifecycle-Richtlinie für Versionen von Windows, die über die Volumen-Lizenzierung erworben wurden?

Bei Volumenlizenzprogrammen sind Lizenzen nach Ende der allgemeinen Verfügbarkeit weiterhin im Rahmen von Downgrade-Rechten verfügbar. Lizenzen für die vorherige Version von Windows sind nicht mehr allgemein verfügbar, sobald die neue Version erhältlich ist. Es werden jedoch Medien für die aktuelle Version sowie die beiden vorherigen Versionen verfügbar gemacht.

Auslaufen des Supports

Das Auslaufen des Supports bezeichnet den Tag, an dem von Microsoft keine automatischen Fixes, Updates oder technische Hilfe im Internet mehr bereitgestellt werden. Zu diesem Stichtag sollten Sie das neueste verfügbare Service Pack installiert haben. Wird der Support von Microsoft eingestellt, erhalten Sie keine Sicherheitsupdates mehr, die Ihren PC vor Viren, Spyware und anderer Schadsoftware zu schützen, mit denen persönliche Informationen gestohlen werden können. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Support Lifecycle.

Desktop-Betriebssysteme Neuestes Service Pack Auslaufen des grundlegenden Supports Auslaufen des erweiterten Supports

Windows XP

Service Pack 3

14. April 2009

8. April 2014

Windows Vista

Service Pack 2

10. April 2012

11. April 2017

Windows 7

Service Pack 1

12. Januar 2015

14. Januar 2020

Ende des Supports: Fragen und Antworten

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Worin unterscheiden sich grundlegender Support und erweiterter Support?

  • Mainstream supportMicrosoft stellt ab Markteinführung des Produkts mindestens 5 Jahre lang bzw. nach Veröffentlichung des Nachfolgeprodukts 2 Jahre lang grundlegenden Support bereit, je nachdem, welcher Zeitraum der längere ist. Wenn Sie z. B. eine neue Version von Windows erwerben und fünf Jahre später eine neue Version auf den Markt kommt, wird die frühere Version noch zwei Jahre lang unterstützt.

  • Extended supportMicrosoft stellt entweder ab Markteinführung des Produkts mindestens 5 Jahre lang oder nach Veröffentlichung des zweiten Nachfolgeprodukts (zwei Versionen später) 2 Jahre lang erweiterten Support bereit, je nachdem, welcher Zeitraum der längere ist. Hinweis: Erweiterter Support ist nur für gewerbliche Kunden verfügbar.

Weitere Informationen zum Unterschied zwischen grundlegendem Support und erweitertem Support finden Sie unter Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie: Häufig gestellte Fragen.

Was soll ich tun, wenn der Support für die von mir verwendete Version von Windows ausläuft?

Sie können das aktuell verfügbare Service Pack installieren oder ein Upgrade auf eine neuere Version von Windows ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Was bedeutet es, wenn meine Windows-Version nicht mehr unterstützt wird?

Für welche Windows-Produkte ist in letzter Zeit der Support ausgelaufen?

Informationen hierzu finden Sie unter Der Support für Windows XP mit Service Pack 2 und für Windows Vista Service Pack 1 (SP1) läuft aus. Dies sind die aktuellen Versionen von Windows, die vom Auslaufen des Supports betroffen sind. Die Stichtage für das Auslaufen des Supports für alle Versionen von Windows-Produkten finden Sie unter Lifecycle-Informationen für Windows-Clientprodukte.

Service Packs

Service Packs werden bereitgestellt, damit Ihr Windows-Produkt auf aktuellem Stand bleibt. In ihnen sind die neuesten Updates und Fixes in einem Paket oder Download zusammengefasst. Ein Service Pack kann Sicherheits- und Leistungsverbesserungen sowie Unterstützung für neue Typen von Hardware enthalten. Rufen Sie zum Installieren des neuesten Service Packs für Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 das Service Pack Center auf.

Desktop-Betriebssysteme Veröffentlichungsdatum Support ausgelaufen

Windows XP SP1

30. August 2002

10. Oktober 2006

Windows XP SP2

17. September 2004

13. Juli 2010

Windows XP SP3

21. April 2008

Jetzt verfügbar

Windows Vista SP1

4. Februar 2008

12. Juli 2011

Windows Vista SP2

26. Mai 2009

Jetzt verfügbar

Windows 7 SP1

22. Februar 2011

Jetzt verfügbar

Service Packs: Fragen und Antworten

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Wie lautet die Supportrichtlinie für Windows Service Packs?

Der Support endet 24 Monate nach Veröffentlichung des nächsten Service Packs oder am Ende des Supportlebenszyklus für das Produkt, je nachdem, was zuerst der Fall ist. Wenn Sie Software ohne aktuelles Service Pack verwenden, erhalten Sie keine neuen Sicherheits- oder andere Updates mehr; zuvor vorhandene Updates sind jedoch weiterhin verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Service Pack Lifecycle-Supportrichtlinien.

Ist ein Service Pack installiert, wenn meine Version von Windows regelmäßig Aktualisierungsmeldungen anzeigt?

Nicht zwangsläufig. Aktualisierungsmeldungen sind lediglich ein Anzeichen dafür, dass der Support für die Software noch nicht ausgelaufen ist. Informationen dazu, ob bereits ein Service Pack installiert ist, finden Sie unter Windows Update. Informationen zum Installieren der neuesten Windows Service Packs finden Sie im Service Pack Center.

Wo finde ich Informationen zum Service Pack-Support für Windows Server-Produkte?

Die folgende Tabelle enthält Informationen zum Service Pack-Support.

Desktop-Betriebssysteme Frühere Service Packs Aktuelles Service Pack und Veröffentlichung Nächstes Update und voraussichtliche Veröffentlichung

Windows NT Workstation,
Windows NT Server 4.xx

SP5 oder früher

SP6a und SP6a SRP1
30. November 1999

Der Support für Windows NT 4.xx ist am 31. Dezember 2004 ausgelaufen. Microsoft entwickelt keine monatlichen Sicherheitsupdates oder Service Packs mehr.

Windows 2000 Professional,
Windows 2000 Server, Advanced Server und Datacenter Server

SP3 oder früher

SP4
26. Juni 2003

Updaterollup 1 für SP4
28. Juni 2005

Der Support für Windows 2000 ist am 13. Juli 2010 ausgelaufen. Microsoft hat die Entwicklung monatlicher Sicherheitsupdates und Service Packs eingestellt.

Windows Server 2003

SP1

SP2
13. März 2007

Keine weiteren Updates geplant

Windows Server 2008

SP1
(Windows Server 2008 wurde mit SP1 veröffentlicht)

SP2
26. Mai 2009

Noch nicht festgelegt

Windows Server 2008 R2

Derzeit kein Service Pack verfügbar

Nicht zutreffend

Noch nicht festgelegt

Windows-Downgrade-Rechte

Wenn Sie frühere Versionen von Windows-Software auf PCs verwenden möchten, auf denen bereits neuere Versionen installiert sind, kann eine Lizenz für Downgrade-Rechte erworben werden. In der folgenden Tabelle werden Volumenlizenz-Downgrade-Rechte und Downgrade-Rechte im Rahmen von OEM- und FPP-Lizenzen gegenübergestellt.

Typ des Softwarelizenzvertrags Anwendungssoftware Systemsoftware Serversoftware

Select-Lizenz und Open License

Downgrade-Rechte werden mit allen Lizenzen für Anwendungssoftware gewährt, die über das Select-Lizenz- und das Open License-Programm erworben werden.

Downgrade-Rechte werden mit allen Lizenzen für Systemsoftware gewährt, die über das Select-Lizenz- und das Open License-Programm erworben werden.

Downgrade-Rechte werden mit allen Lizenzen für Serversoftware gewährt, die über das Select-Lizenz- und das Open License-Programm erworben werden.

Lizenzen mit Software Assurance

Mit Downgrade-Rechten erwerben Sie das Recht auf Verwendung früherer Versionen von Microsoft-Software. Microsoft-Volumenlizenzprogramme umfassen spezielle Downgrade-Rechte, die in Verbindung mit allen Lizenzen für Anwendungssoftware gewährt werden, die über Volumenlizenzierung, als Paketversion (Full Packaged Product, FPP) oder über OEMs mit Software Assurance erworben werden. Aktuelle Informationen zu den Einzelhandels- und OEM-Anwendungen, die für Software Assurance in Frage kommen, finden Sie in der Produktliste unter Microsoft-Volumenlizenzierung.

Downgrade-Rechte werden in Verbindung mit Lizenzen für Systemsoftware gewährt, die über Volumenlizenzierung, als Paketversion (Full Packaged Product, FPP) oder über OEMs mit Software Assurance erworben werden.

Downgrade-Rechte werden in Verbindung mit Lizenzen für Serversoftware gewährt, die über Volumenlizenzierung, als Paketversion (Full Packaged Product, FPP) oder über OEMs mit Software Assurance erworben werden.

OEM-Endbenutzer-Lizenzvertrag (Lizenzbedingungen)

Die mit OEM-Versionen von Anwendungssoftware gewährten Rechte entsprechen den OEM-Lizenzbedingungen. Die OEM-Lizenzbedingungen für OEM-Versionen von Anwendungssoftware umfassen keine Downgrade-Rechte.

Die mit OEM-Versionen von Systemsoftware gewährten Rechte sind in den OEM-Lizenzbedingungen festgelegt. Die OEM-Lizenzbedingungen für die meisten OEM-Versionen von Systemsoftware umfassen keine Downgrade-Rechte. Eine Ausnahme bilden die OEM-Lizenzbedingungen für die Betriebssysteme Windows 7 Professional, Windows 7 Ultimate, Windows Vista Business und Windows Vista Ultimate, in denen Downgrade-Rechte gewährt werden. Details finden Sie im vollständigen Text der OEM-Lizenzbedingungen.

Die mit Serversoftware gewährten Rechte sind in den OEM-Lizenzbedingungen festgelegt. Die OEM-Lizenzbedingungen für die meisten OEM-Versionen ab Windows Server 2003 R2 erlauben dem Endbenutzer das Downgrade auf eine frühere Version. Bei neuen Produkten ohne frühere Version ist kein Downgrade möglich. Die speziellen Downgrade-Rechte finden Sie im vollständigen Text der jeweils geltenden OEM-Lizenzbedingungen.

Endbenutzer-Lizenzvertrag für Paketversionen (Full Packaged Products, FPP)

Die meisten Lizenzen für als Paketversion (Full Packaged Product, FPP) erworbene Anwendungssoftware umfassen keine Downgrade-Rechte.

Lizenzen für als Paketversion (Full Packaged Product, FPP) erworbene Systemsoftware umfassen keine Downgrade-Rechte.

Für bestimmte Serverprodukte sind Downgrade-Rechte verfügbar. Vollständige Informationen finden Sie in den FPP-Lizenzbedingungen.

Hinweis: Die oben stehenden Informationen betreffen die Downgrade-Rechte für die am häufigsten erworbenen Systeme entsprechend der Definition in den jeweiligen Lizenzbedingungen. Die Downgrade-Bestimmungen für andere Systemlizenzen finden Sie in den Lizenzbedingungen der betreffenden Software.

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