Videoimporteinstellungen: Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf einige häufig getellte Fragen zu den Videoimporteinstellungen in Videoimport.

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Was sind Videoformate?

Welches Videoformat Sie auswählen, bestimmt den Typ der Videodatei. Dadurch können Sie entscheiden, welchen Dateityp die Videodaten bekommen, die Sie mithilfe von Videoimport von einem digitalen Videoband auf Ihren Computer importieren.

Welche Videoformate kann ich auswählen?

Sie können Videos von einem Videoband als WMV-Datei (Windows Media Video) oder als Datei im Standardformat Ihres digitalen Videogerätes importieren, z. B. als AVI-Videodatei (Audio Video Interleaved). Sie können Videoimport auch eine WMV-Datei für jeden Clip auf dem Videoband erstellen lassen. Wenn sich z. B. acht Clips auf dem Videoband befinden, kann Videoimport daraus acht WMV-Dateien erstellen.

Was muss ich bei der Auswahl des Formats für importierte Videodaten bedenken?

In der folgenden Liste finden Sie einige Punkte, die Sie bei der Auswahl des Videoformats bedenken sollten.

  • Das Videobearbeitungsprogramm, das Sie zum Bearbeiten der importierten Videodaten verwenden möchten. Importieren Sie Videodaten in einem Format, das von dem gewünschten Videobearbeitungsprogramm unterstützt wird. Wenn das Videobearbeitungsprogramm beispielsweise AVI-Videodateien oder MPEG-2-Dateien unterstützt, wählen Sie die Option Audio-Video Interleaved (einzelne Datei) aus. Wenn Ihr Videobearbeitungsprogramm WMV-Dateien unterstützt und Sie einzelne Clips verwenden möchten, wählen Sie Windows Media-Video (eine Datei per Szene).

  • Rückübertragung des fertigen Films auf Videoband. Wenn Sie den bearbeiteten Film zurück auf Videoband übertragen möchten, wählen Sie die Option Audio-Video Interleaved (einzelne Datei) aus.

  • Verfügbarer Festplattenspeicher. Wenn Sie große Mengen an Video- und Audiodaten auf Ihren Computer importieren möchten, müssen Sie den verfügbaren Festplattenplatz bedenken. Wenn Sie die Videos als AVI-Datei importieren, nimmt eine Stunde Video etwa 13 Gigabyte (GB) Festplattenspeicher ein, während dieselbe Filmlänge als WMV-Datei importiert und gespeichert nur ungefähr 1 GB umfasst.

  • Seitenverhältnis der ursprünglichen Videodaten auf dem Videoband. Je nach DV-Kamera und Kameraeinstellung während der Aufnahme können die Videodaten in einem Seitenverhältnis von 16:9 (Breitwand) oder 4:3 (Standard) vorliegen. Wählen Sie in Videoimport Video dasselbe Videoformat und Seitenverhältnis wie bei den aufgezeichneten Videodaten auf dem Band.

  • Ressourcen des Computersystems. Wenn Ihr Computer nur über begrenzte Systemressourcen verfügt, z. B. über einen langsamen Prozessor, wenig RAM oder eine Festplatte mit wenig freiem Speicherplatz, sollten Sie Videodaten besser als WMV- statt als AVI-Datei importieren. Dadurch können Sie Probleme beim Import vermeiden, z. B. das Verwerfen von Videoframes.

  • Verworfene Frames. Wenn Sie das Verwerfen von Frames während des Importvorgangs zulassen möchten, wählen Sie die Option Audio-Video Interleaved (einzelne Datei) aus. Wenn Sie das Verwerfen von Frames verhindern möchten, sollten Sie die Videos als WMV-Datei importieren.

Wodurch wird festgelegt, wie viele Videodateien beim Import erstellt werden?

Wenn Sie auswählen, dass das Videomaterial in Form mehrerer WMV-Dateien importiert werden soll, erkennt Videoimport die Stellen, an denen Szenenwechsel auftreten, und erstellt getrennte WMV-Dateien für jeden Clip. Wenn Sie auswählen, dass das Videoband in Form einer einzigen WMV- oder AVI-Datei importiert werden soll, wird das gesamte von der DV-Kamera importierte Material gewöhnlich in Form einer einzigen Videodatei auf Ihrem Computer gespeichert. Manchmal wird aus einem der folgenden Gründe jedoch mehr als eine Videodatei erstellt:

  • Das Videoformat auf dem Band ändert sich. Wenn das Videomaterial auf dem Band zuerst in einem Videoformat aufgenommen wurde und dann in einem anderen Format, wird bei jedem Wechsel des Videoformats eine neue Videodatei erstellt. Wurde z. B. ein Teil des Videos im NTSC-Format aufgenommen und der nächste Teil im PAL-Format, so wird an der Stelle eine neue Videodatei erstellt, an der der Wechsel vom NTSC- zum PAL-Format auftritt.

  • Das Seitenverhältnis auf dem Band ändert sich. Wenn das Videomaterial auf dem Band zuerst in einem Seitenverhältnis aufgenommen wurde und dann in einem anderen, wird bei jedem Wechsel des Seitenverhältnisses eine neue Videodatei erstellt. Wurde z. B. ein Teil des Videos mit 16:9 (Breitwand) aufgenommen und die Aufnahmeeinstellung der Kamera dann auf 4:3 (Standard) geändert, so wird an der Stelle eine neue Videodatei erstellt, an der der Wechsel des Seitenverhältnisses von 16:9 auf 4:3 auftritt.