Vorgehen bei Missbrauch, Phishing oder Spam in Outlook.com

So können Sie gegen Missbrauch, Phishing-Versuche oder Junk-E-Mails vorgehen, die an oder von Outlook.com-E-Mail-Konten gesendet wurden. Diese Schritte gelten auch für E-Mail-Adressen von hotmail.com, msn.com und live.com.

So melden Sie Missbrauch

  • Wenden Sie sich an eine lokale Vollzugsbehörde, wenn Sie sich bedroht fühlen.

  • Leiten Sie die betreffende E-Mail an abuse@Outlook.com weiter, um Belästigung, Identitätsdiebstahl, Kindesmissbrauch, Kinderpornografie oder andere illegale Aktivitäten über ein Outlook.com-Konto zu melden. Nennen Sie alle relevanten Informationen, z. B. die Anzahl der Nachrichten, die Sie von diesem Konto erhalten haben und machen Sie ggf. Angaben zur Beziehung zwischen Ihnen und dem Absender.

  • Die richtige Adresse, um Missbrauch von einem anderen als einem Outlook-Konto zu melden, finden Sie unter „http://abuse.net“.

Ihr Outlook.com-Konto wurde gehackt

Wenn jemand in Ihr Outlook.com-Konto eingedrungen ist, oder Sie die Bestätigung für eine Kennwortänderung erhalten, die Sie nicht autorisiert haben, können Sie Ihr Konto wiederherstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Mein Konto wurde gehackt.

Schutz vor Phishing-Versuchen

Möglicherweise erhalten Sie eine E-Mail, die seriös aussieht, tatsächlich aber einen Phishing-Versuch darstellt: Jemand versucht, an Ihre privaten Daten zu gelangen oder Geld von Ihnen zu stehlen.

  • Antworten Sie niemals auf eine E-Mail, in der Sie aufgefordert werden, persönliche Daten oder Kontoinformationen zu senden.

  • Klicken Sie in verdächtigen E-Mails niemals auf Links, mit denen Sie angeblich auf die Website eines Unternehmens geleitet werden. Der Absender hat die Website möglicherweise gefälscht (seine eigene gefälschte Version bereitgestellt), um an Ihre Anmeldeinfos zu gelangen.

  • Öffnen Sie keinesfalls Dateianhänge verdächtiger E-Mails. Diese können Viren oder andere Schadsoftware enthalten.

  • Wenn die E-Mail angeblich von einem Unternehmen stammt, wenden Sie sich telefonisch oder online an den Kundendienst des Unternehmens, um zu überprüfen, ob die E-Mail seriös ist. Sie können die E-Mail auch an die Missbrauchs- oder Betrugsabteilung dieser Firma weiterleiten.

  • Rufen Sie eine Website zum Entlarven von Hoaxes auf, z. B. snopes.com, und suchen Sie nach dem Betreff der E-Mail.

  • Antworten Sie nicht, auch nicht, um den Absender zu ärgern oder zurechtzuweisen. Dadurch würden Sie nur bestätigen, dass Ihre E-Mail-Adresse gültig ist, und erhalten letztendlich noch mehr Junk-E-Mails.

Melden von Phishing-Versuchen, Junk- oder unerwünschten E-Mails

Wenn Sie Phishing-Versuche, Junk-E-Mails bzw. unerwünschte E-Mails melden, helfen Sie uns, gegen die Absender vorzugehen. So geht's: Klicken Sie in Outlook.com auf den Pfeil neben Junk-E-Mail und wählen Sie:

  • Junk-E-Mail für gewöhnliche unerwünschte E-Mails.

  • Betrügerischer Phishing-Versuch bei E-Mails, in denen versucht wird, Ihnen persönliche Daten zu entlocken (beispielsweise Kennworte, Bankverbindungen oder Sozialversicherungsnummern) oder Ihnen Geld zu stehlen.

  • Mein Freund wurde gehackt bei Junk-E-Mails oder Phishing von einem Absender, dem Sie üblicherweise vertrauen.

So erkennen Sie Phishing-Versuche

Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, betrügerische E-Mails zu erkennen.

  • Wenn das Angebot zu gut ist, um wahr zu sein.

  • Wenn Sie in der E-Mail aufgefordert werden, als Antwort persönliche oder Kontodaten (z. B. Benutzernamen und Kennwort, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer oder Bankverbindung) zu senden. Microsoft und andere seriöse Unternehmen werden Sie niemals auffordern, Informationen dieser Art per E-Mail zu senden. Sie fordern Sie stattdessen auf, sich bei der entsprechenden Website anzumelden und Ihre Daten dort zu aktualisieren.

    Warnung: Klicken Sie in verdächtigen E-Mails niemals auf Links, mit denen Sie angeblich auf die Website eines Unternehmens geleitet werden. Der Absender hat die Website möglicherweise gefälscht (seine eigene gefälschte Version bereitgestellt), um an Ihre Anmeldeinfos zu gelangen. Rufen Sie die Website im Zweifel über Favoriten auf, oder indem Sie den Verlauf durchsuchen oder die URL in das Adressfeld eingeben.

  • Wenn die Domäne der Absenderadresse in Übersee liegt. Zum Beispiel: jemand@beispiel.uk.co, @beispiel.ru oder @beispiel.ng.

  • Wenn die Domäne der E-Mail-Adresse des Absenders aus einer zufällig wirkenden Folge von Ziffern und/oder Buchstaben besteht. Zum Beispiel: @VNbM6f3.com.

  • Wenn der Name des Absenders im Header nicht mit der E-Mail-Adresse übereinstimmt.

  • Wenn der Ton persönlich und vertraulich ist, die E-Mail aber wie eine Massen-E-Mail mit allgemeiner Anrede aussieht. Zum Beispiel: „Lieber Microsoft-Kunde“ oder „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Fünf häufige Betrugsversuche

Dies sind fünf der häufigsten Arten von Betrug und Hinweise, wie Sie diese erkennen.

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„Bestätigen Sie Ihr Konto oder wir schließen es!“

Die Betrugsmasche: Sie erhalten eine E-Mail, die aussieht, als käme sie von Ihrer Bank, von einem E-Commerce-Dienst wie PayPal oder Ebay oder von Ihrem E-Mail-Anbieter, in der Sie gewarnt werden, dass Ihr Konto gesperrt oder geschlossen wird, wenn Sie Ihr Konto nicht „bestätigen“, indem Sie in der Antwort Ihre Kontodaten senden.

Was der Betrüger beabsichtigt: Bei Bank- oder E-Commerce-Betrug hat er es auf Ihre persönlichen Daten abgesehen, um Ihre Identität zu stehlen, Ihr Bankkonto leer zu räumen und Ihre Kreditkarte zu belasten. Wenn sie angeblich von Ihrem E-Mail-Anbieter stammt, ist der Betrüger auf den Benutzernamen und das Kennwort Ihres E-Mail-Kontos aus, um Ihr Konto zu hacken und zum Versenden von Junk-E-Mails zu verwenden.

Weitere Hinweise auf Betrug: Sie werden unter Zeitdruck gesetzt (z. B. „Sie müssen innerhalb von vierundzwanzig Stunden bestätigen“). So haben Sie wenig Zeit, die Seriosität zu überprüfen.

Was Sie tun können: Das Wichtigste ist, dass Sie NICHT mit persönlichen oder Kontodaten antworten, egal wie bedrohlich die Warnung klingt.

  • Wenn es sich um eine Bank oder eine E-Commerce-Website handelt, wenden Sie sich telefonisch oder online an den Kundendienst des Unternehmens, um zu überprüfen, ob die E-Mail seriös ist.

  • Wenn die E-Mail angeblich von Outlook.com kommt, leiten Sie sie an report_spam@Outlook.com weiter.

„Sie können viel Geld erhalten, senden Sie einfach Ihre persönlichen Daten (oder Geld)“

Die Betrugsmasche: Es gibt ein Konto mit Geld, das eine vorgeblich seriöse Person mit Ihnen teilen möchte. Sie müssen ihr nur Ihre persönlichen Daten oder etwas Geld senden.

Was der Betrüger beabsichtigt: Manchmal will er nur, dass Sie ihm Geld senden. In anderen Fällen hat er es auf Ihre persönlichen Daten abgesehen, um Ihre Identität zu stehlen, Ihr Bankkonto leer zu räumen und Ihre Kreditkarte zu belasten.

Weitere Hinweise auf Betrug:

  • Jedes Geschäft, bei dem eine internationale Bank eine Rolle spielt oder bei dem Sie Informationen oder Geld ins Ausland senden sollen, ist sehr verdächtig.

  • Häufig ist Diebstahl im Spiel. Das Geld gehört möglicherweise nicht wirklich Ihnen oder der Gegenseite. Der rechtmäßige Besitzer ist tot, ein korrupter Funktionär oder eine Briefkastenfirma. Oder das Geld gehört angeblich Ihnen, aber eine dritte Partei versucht es zu stehlen.

  • Wenn irgendetwas an dem Geschäft seltsam klingt, oder wenn Sie sich wundern, warum jemand, den Sie nicht kennen, ausgerechnet Ihnen (von allen Menschen auf der Welt) dieses Angebot macht, können Sie darauf wetten, dass man Sie betrügen will.

Was Sie tun können: Das Wichtigste ist, dass Sie NICHT mit persönlichen oder Kontodaten antworten, egal wie verlockend das Angebot klingt.

  • Rufen Sie eine Website zum Entlarven von Hoaxes auf, z. B. snopes.com, und suchen Sie nach dem Betreff der E-Mail.

  • Melden Sie die E-Mail als Phishing-Versuch (siehe oben).

„Sie sind der große Gewinner!“

Die Betrugsmasche: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade im Lotto gewonnen! Oder Sie wurden bei einer Verlosung von Microsoft eingetragen und haben den Jackpot gewonnen!

Was der Betrüger beabsichtigt: Er hat es auf Ihre persönlichen Daten abgesehen, um Ihre Identität stehlen und Ihre Bankkonten leer räumen zu können.

Weitere Hinweise auf Betrug:

  • Sie haben ohne Ihr Wissen bei der Lotterie oder Verlosung teilgenommen.

  • Sie sollen für eine Direktüberweisung Ihre Bankverbindung angeben.

  • Der Sinn einer Verlosung besteht darin, dass das Unternehmen über das Formular, das bei der Anmeldung ausgefüllt werden muss, persönliche Daten sammelt. Diese Daten verkauft es dann oder verwendet sie, um bei Ihnen für Produkte und Dienstleistungen zu werben. Bei keiner seriösen Verlosung müssen Sie im Nachhinein Daten angeben – dies haben bereits im Vorfeld getan.

Was Sie tun können: Das Wichtigste ist, dass Sie NICHT mit persönlichen oder Kontodaten antworten, egal wie verlockend das Angebot klingt.

  • Rufen Sie eine Website zum Entlarven von Hoaxes auf, z. B. snopes.com, und suchen Sie nach dem Betreff der E-Mail.

  • Melden Sie die E-Mail als Phishing-Versuch (siehe oben).

„Hilfe! Ich sitze fest“

Die Betrugsmasche:Einer Ihrer Freunde ist verreist und sitzt dort fest. Sie müssen Ihm ganz schnell etwas Geld senden!

Was der Betrüger beabsichtigt: Es hat es auf das Geld abgesehen.

Weitere Hinweise auf Betrug: Diese Masche ist schwerer zu erkennen. In der Regel hat der Betrüger das E-Mail-Konto Ihres Freunds gehackt und diese „Notfall“-E-Mail an seine Kontaktliste gesendet. Die E-Mail-Adresse des Absenders ist dann seriös. Auch die Anrede kann persönlich sein („Lieber Andreas“). Aber stammt die E-Mail tatsächlich von Ihrem Freund?

Was Sie tun können: Überlegen Sie gut, bevor Sie handeln.

  • Rufen Sie Ihren Freund an. Wenn Sie ihn nicht erreichen, versuchen Sie, sich an gemeinsame Freunde zu wenden.

  • Stellen Sie sich selbst die folgenden Fragen:

    • In der E-Mail steht vermutlich, dass Ihr Freund verzweifelt ist und nicht weiß, an wen er sich sonst wenden soll, aber stehen Sie wirklich in einer Beziehung zueinander, bei der er sich mit einer derartigen Bitte an Sie wenden würde?

    • Hat er die Reise vorher erwähnt?

    • Wie wahrscheinlich ist es, dass Ihr Freund in die beschriebene Lage geraten ist, dass er getan hat, was er laut E-Mail getan haben soll?

    • Klingt es nach Ihrem Freund?

  • Wenn Sie Ihren Freund oder einen zuverlässigen gemeinsamen Freund nicht erreichen können (auf anderem Weg als per E-Mail!), können Sie von einem Betrugsversuch ausgehen. Melden Sie diesen als Mein Freund wurde gehackt (siehe oben).

„Wenn Sie diese E-Mail (nicht) weiterleiten, geschieht etwas Schlimmes/Gutes!“

Die Betrugsmasche: Wenn Sie diese E-Mail weiterleiten, sendet Microsoft Ihnen 500 Euro! Leiten Sie diese Unterschriftenliste weiter, damit Outlook.com kostenlos bleibt! Warnen Sie alle Ihre Freunde vor diesem gefährlichen Computervirus!

Was der Betrüger beabsichtigt: Er möchte sehen, wie sich der Hoax verbreitet, und damit angeben.

Was Sie tun können:

  • Wenn es sich um einen Computervirus oder ein anderes Sicherheitsrisiko handelt, informieren Sie sich auf der Website Ihrer Antivirensoftware über die aktuellen Gefahren.

  • Rufen Sie eine Website zum Entlarven von Hoaxes auf, z. B. snopes.com, und suchen Sie nach dem Betreff der E-Mail.

  • Melden Sie die E-Mail als Junk-E-Mail (siehe oben).

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Weitere Ressourcen

Einfache Anleitungen für häufige Aufgaben.
Outlook.com – Grundlagen

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